Das Wäscheklammerspiel

Jede*r sucht sich eine*n Partner*in. Die Paare stellen sich im Abstand von einigen Metern an zwei Linien auf. Die Schüler*innen an der einen Linie haben jeweils einen Korb / Schüssel mit gleich vielen Wäscheklammern auf der Linie liegen. Der Startschuss ertönt. Diese Schüler*innen müssen nun mit je einer Wäscheklammer zur anderen Linie losrennen, dem*r Partner*in die Wäscheklammer irgendwo an die Kleidung heften und wieder zurück zur eigenen Startlinie und eine neue Wäscheklammer holen. Das Spiel ist beendet, wenn das erste Paar alle Wäscheklammern an die eine Person angeklammert hat. Es geht also um Schnelligkeit und Kreativität beim Klammern.


Herr Fischer

Ein Fischer steht mit Abstand einer Gruppe von Schüler*innen, je an einer Linie, gegenüber. Letztere rufen: „Herr Fischer, Herr Fischer, wie tief ist das Wasser?“. Dieser kann sich eine Angabe ausdenken, z. B. „30 Meter!“, welche dann ebenfalls wieder herübergerufen wird. Dann fragen die Schüler*innen: „Und wie kommen wir da rüber?“. Der Fischer denkt sich nun eine lustige Art aus, wie die anderen die Entfernung über die Ziellinie überbrücken sollen, z.B. „Hüpfen!“, „Rückwärts laufen!“ oder „Im Entengang!“

Der Fischer versucht nun die Schüler*innen zu fangen, wenn sie versuchen, über die Ziellinie zu kommen. Die Gefangenen müssen dann auch mit fangen. Der Letzte / die Letzte darf in der nächsten Runde der Fischer sein.


Ordnungsspiel (nach Alter/Größe/Klasse/Geburtstag)

Die Schüler*innen stellen sich in einer Reihe auf, je nachdem, ob sie zum Beispiel im Januar (vorne in der Reihe) oder Oktober (weiter hinten in der Reihe) Geburtstag haben. Ihr legt fest, welche Kategorie vorne und welche hinten in der Reihe anzusiedeln ist. Die Schüler*innen müssen dann miteinander kommunizieren, um herauszufinden, wo sie sich hinstellen sollen. Um dem Ganzen ein bisschen Pfiff zu verleihen, könnt ihr auch ein Zeitlimit setzen.


Stimmungsbarometer

Beim Stimmungsbarometer stellt ihr Fragen dazu, wie es den Schüler*innen gerade geht oder wie ihnen etwas gefällt, z.B. Habt ihr Lust auf die Sommerschule?

Alle, die große Lust haben, sollen dann beispielsweise zur Fensterseite des Raumes gehen, alle, die weniger Lust haben zur Wandseite, und diejenigen, die sich relativ neutral einordnen, bleiben einfach in der Mitte stehen. So könnt ihr Stimmungen einfangen und leicht für euch sichtbar werden lassen.

Das Stimmungsbarometer ist besonders nützlich als Ritual am Tagesanfang oder Tagesende.


Methode: Total Physical Response

Ziel: Vokabellernen durch Bewegung

Besonders gut ist die Methode für jüngere Schüler*innen und zum Einüben von Classroom
Phrases geeignet:
Ihr sprecht eine Vokabel vor und vollzieht gleichzeitig die Handlung. Wichtig ist, dass ihr euch die Vokabeln, die ihr beibringen wollt, vorher aufschreibt, damit eine gewisse Schnelligkeit garantiert ist.

Beispielsweise: Raise your hand. (Ihr hebt eure Hand hoch).
Die Schüler*innen sollen die Handlung nachmachen, jedoch noch nicht sprechen. Das übernehmt in dieser Phase nur ihr.
Wenn ihr mehrere Vokabeln genannt und die Handlungen gleichzeitig durchgeführt habt, fragt ihr, ob jemand freiwillig mal eure Rolle übernehmen möchte. Die Anleiter*innen können dann irgendwann die Bewegungen weglassen und nur die Worte nennen. Da merkt man sehr schnell, welche Phrasen schon gelernt wurden und welche noch wiederholt werden müssten.


Lernstrategie: Der Zeitformen-Zeitstrahl

Ziel: Eine Übersicht über die Zeitformen erstellen

Um besser einordnen zu können, welche zeitlichen Abschnitte Zeitformen beschreiben, ist es sinnvoll, diese auf einem Zeitstrahl einzeichnen zu lassen. Vereinfachtes Beispiel:

Past Participle - Past - Present - Future

Darunter könntet ihr die Schüler*innen Beispielsätze schreiben lassen (vielleicht zum eigenen Leben).


Tipps fürs Vokabellernen

Ziel: Erweiterung des Wortschatzes

Lasst die Schüler*innen auf Vokabelkärtchen am besten das Wort in der Fremdsprache und in der Muttersprache aufschreiben. Am besten ergänzt ihr noch einen Beispielsatz, eine Beispielphrase oder ein Synonym/Antonym. So erweitern sie ihren Wortschatz enorm.


Methode: Checkliste

Ziel: Nichts vergessen und Arbeitsschritte kontrollieren

Checklisten helfen den Schüler*innen dabei, nichts Wichtiges bei der Erledigung ihrer Aufgaben zu vergessen. Außerdem machen sie deutlich, welche Anforderungen an sie gestellt werden. So helfen Checklisten, die Transparenz zu verbessern, und geben den Schüler*innen ein Gefühl der Kontrolle über ihren eigenen Arbeitsfortschritt. Ihr könnt mit den Schüler*innen eigene Checklisten entwickeln, indem ihr gemeinsam Kriterien (z.B. für einen Gedichtvortrag) sammelt. Oder ihr schaut einfach in unserer Materialsammlung unter dem Stichwort Checkliste nach. Dort findet ihr ein paar Beispiele.


Methode: Mindmap

Ziel: Informationen ordnen und zusammenfassen

Eine Mindmap fasst Gedanken in einer übersichtlichen Form zusammen. In der Mitte steht das Thema, welches zum Beispiel umkreist oder farbig markiert werden kann. Um das Thema herum entstehen dann nach und nach mehrere Pfade, welche Unterthemen bilden und Notizen dazu zusammenfassen.


Methode: Think - Pair - Share

Ziel: Verschiedenen Input zu einer Aufgabe erhalten, indem man erst allein arbeitet und sich dann austauscht.

Bei dieser Methode denkt man erst allein über eine Aufgabe/Frage nach.

Danach tauscht man sich mit einer anderen Person über seine Ideen aus und ergänzt/vergleicht seine Überlegungen.

Danach stellt man seine Ergebnisse vor.