Brückenwege bauen

Beschreibung

Ziel ist es, eine Strecke vom Start-Kegel zum Ziel-Kegel so zu überwinden, dass sich die Kinder nur auf den Brückenteilen bewegen. Dazu liegen am Start-Kegel immer ein Teil mehr in einer Reihe auf dem Boden, als teilnehmende Kinder da sind. Das erste Kind steht in/ auf dem ersten Teil, alle anderen dahinter. Das letzte Teil bleibt frei. Nun nimmt das letzte Kind das freie Teil, gibt es dem Kind vor sich, welches es ebenfalls weiter nach vorne durchreicht. Ist das Teil beim ersten Kind vorne angekommen, legt dieses es vor sich ab und alle Kinder können ein Teil nach vorne aufrutschen. So wird hinten wieder ein Teil frei, welches wieder nach vorne gereicht wird... So geht das Brückenwege-Bauen immer weiter, bis der Ziel-Kegel erreicht ist.

Variationen

  • Auf der Strecke zwischen Start und Ziel werden bereits Brückenteile verteilt, die von den Kindern mit den eigenen Bauteilen erreicht werden müssen, um ans Ziel zu kommen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Ein großer See muss überwunden werden. Dazu bauen wir uns zusammen eine Brücke. Nur als Team sind wir stark und kommen, ohne ins Wasser zu fallen, ans gegenüberliegende Ufer.

Bitte beachte

  • Es muss kein Wettbewerb sein. Jedes Team findet sein eigenes Tempo.
  • Damit nicht so viele Kinder "nur in der Mitte des Teams herumstehen und weiterreichen",  empfiehlt es sich lieber mehrere kleine Teams (3-5 Kinder) zu bilden.

Materialliste

  • pro Team:
    • 2 Kegel
    • ein Teil mehr als Kinder (Reifen, Balanciersteine, Teppichfliesen, Frisbees, Tauchringe)

 

 


Zauberwald

Beschreibung

Ein Spielfeld wird definiert (min. Zweifelderball groß). Ein Kind ist der Zauberer und steht an einem Spielfeldrand. Alle anderen Kinder stehen ihm gegenüber, am anderen Spielfeldrand. Nun wollen die Kinder durch den Zauberwald auf die andere Seite gelangen. Beim Durchqueren tippt der Zauberer so viele Kinder wie möglich an. Wer angetippt ist, bleibt an dieser Stelle stehen und wird zu einem Zauberbaum. Die Füße dürfen nicht versetzt werden (sind angewurzelt), aber mit den Armen versuchen die Zauberbäume weitere Kinder anzutippen. So füllt sich der Zauberwald und die Laufkinder haben es zunehmend schwerer, auf die andere Seite zu gelangen. Das letzte Kind, was nicht gefangen ist, wird der neue Zauberer.

Variationen

  • Die Bewegungsformen ändern
  • laufen, Hopserlauf, springen, Seitwärtsschritte, Krebsgang...

Mögliche Geschichte(n)

  1. Wir laufen durch den Zauberwald. Aber Vorsicht! Der Zauberer ist unterwegs. Werdet ihr von ihm angetippt, so verwandelt er euch in einen Zauberbaum und ihr bleibt auf der Stelle stehen.

Bitte beachte

  • Je kleiner das Spielfeld, desto schneller sind alle verwandelt.
  • Die Spielfeldgröße der Kindermenge anpassen.

Materialliste

  • Spielfeldmarkierung
    • min. 8 Kegel oder
    • oder 6 Bänke oder
    • oder 6 Springseile

 

 


Würfel-Sport

Beschreibung

Alle Kinder stehen an einer Linie oder einen anderen Treffpunkt. Ein Würfel zeigt an, welche Übungen gemacht werden. Vorher also alle 6 Aufgaben definieren und am Besten alle einmal üben. Zum Beispiel:

1 - eine vorgegebene Strecke auf einem Bein springen

2 - 2 kleine Runden rennen

3 - Tennisball in Kegel werfen, den der Übungsleiter festhält

4 - auf den Balanciersteinen laufen/ springen

5 - 5x Hock-Streck-Sprünge

6 - 6x Hampelmann

Ein Kind würfelt und alle machen die entsprechende Aufgabe der Augenzahl mit. So lange, bis alle Kinder einmal/ zweimal gewürfelt haben.

Variationen

  • 1 - eine große Runde laufen | Kreidehopsen springen
  • 2 - mit geschlossenen Beinen (Hasensprünge) eine vorgegebene Strecke springen
  • 3 - einen kleinen Parcours gehen (Springseilbalance und -sprünge + Slalom laufen)
  • 4 - Krebsgang/ auf allen Vieren gehen/ über eine Bank ziehen
  • 5 - 5x Kniebeuge
  • 6 - Liegestützposition halten und bis 6 zählen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Heute ist unser Glückstag! Wir können alle einmal würfeln und erfreuen uns an der Aufgabe, die dahinter steckt.

Bitte beachte

  • Jedes Kind sollte einmal gewürfelt haben. Um den Überblick zu behalten, wer schon dran war und wer nicht, hat es sich bewährt die Kinder in einer Reihe nebeneinander beginnen zu lassen. Jedes Kind merkt sich seine beiden Nachbarn und stellt sich nach jeder Aufgabe wieder dorthin. So sollte sie Reihenfolge bestehen bleiben und jede*r wissen, wann er*sie würfeln kann.

Materialliste

  • Schaumstoffwürfel
  • diverses, je nach Möglichkeiten
    • Balanciersteine
    • Springseile
    • Kegel
    • Tennisbälle

 

 


Parcours-Abwurfball

Beschreibung

Ein flacher, schnell und einfach zu überwindender Parcours bildet die Spielfeldgrenze. Innerhalb des Spielfeldes versuchen die Kinder den Ball zu erhaschen und ein anderes Kind abzuwerfen. Wer abgeworfen wurde, geht einmal über den ganzen Parcours und anschließend zurück ins Spielfeld. Dort kann jedes Kind den Ball schnappen und andere abwerfen. Es gibt also keine festen “Jäger”. Die Kinder sind die ganze Zeit in Bewegung.

Variationen

  • einen zweiten Ball ins Spiel bringen
  • unterschiedlich große oder schwere Bälle nutzen
  • den Parcours variieren
    • Bank: drüber laufen, bäuchlings ziehen, Hockwenden, balancieren...
    • Seil auf dem Boden: balancieren, Links-Rechts-Sprünge...
    • Hocker: drüber springen, drunter durch krabbeln, Hockwende...

Mögliche Geschichte(n)

  1. Hier sind schnelle Reaktionen, Ausdauer und Geschicklichkeit gefragt. Fangen, Werfen, Ausweichen und Parcours laufen wechseln sich ab.

Bitte beachte

  • Es sollte nicht immer das gleiche Kind am Werfen sein. Auch den anderen Kindern mal die Chance lassen, den Ball zu bekommen.
  • Wer den Ball fängt, ist nicht abgeworfen, sondern kann direkt selbst werfen
  • den Parcours einfach halten, damit die Kinder schnell zurück ins Spielfeld kommen können

Materialliste

  • kleiner Parcours
    • 1-2 Bänke
    • 1-2 Hocker
    • 1 -3 Springseile
    • 4-6 Kegel
    • 6-8 Reifen
  • 1-3 Bälle

 

 


Rette sich wer kann

Beschreibung

Dieses Spiel eignet sich sehr gut als Abschlussspiel, weil man sämtliche Materialien aus der Sportstunde nutzen kann.

Alle Kinder laufen im Raum wild umher. Der Übungsleiter sagt an, welche Aufgabe erfüllt werden soll. Zum Beispiel: “Rette sich wer kann...

...auf einer Matte!

...an etwas Blauen!

...in einem Reifen!

...neben einem anderen Kind!

…mit einem Bein auf einem Seil!

…mit einer Hand auf der Bank!

…mit einer Hand + einem Fuß auf dem Boden!

…mit dem Po an der Wand!

...unter einem Gegenstand!

...an etwas aus Holz!

Um das Spiel und auch die Sportstunde zu beenden, hat sich bewährt, als letzte Aufgabe zu rufen: “Rette sich wer kann mit einer Hand auf meiner Hand!” So hat man als Übungsleiter ganz schnell alle Kinder zusammen geholt und kann sich verabschieden.

Variationen

  • Bewegungsformen verändern
    • Hopserlauf, rückwärts laufen, im Entengang, Seitwärtsschritte, auf Zehenspitzen...
  • Eignet sich auch zum gemeinsamen, spielerischen Aufräumen ("Rette sich wer kann mit einem Reifen bei mir!" oder "Rette sich wer kann mit einem Hütchen auf dem Kopf! Kommt damit zu mir gelaufen!"...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Ein Abschlussspiel zum Rennen und Aufgaben lösen.

Bitte beachte

  •  Falls es zu eng ist zum Rennen, Zusammenstoßen vermeiden, indem man andere Gangarten wählt (Krebsgang, auf Zehenspitzen, auf den Hacken...)

Materialliste

  • alles was im Raum/ Garten zur Verfügung steht

 

 


Reitturnier

Beschreibung

Die Kinder finden sich paarweise zusammen und bekommen ein Springseil oder einen Reifen. Ein Kind steigt in den Reifen, während das andere Kind dahinter an den Reifen greift. Oder ein Springseil wird um den Bauch/ die Hüfte des vorderen Kindes gelegt und das dahinter stehende Kind greift beide Seilenden und hält sie fest. Nun soll gemeinsam ein Parcours überwunden werden. Dabei führt ein Kind das andere an (ein Pferd und ein Reiter). Sie müssen aufeinander achten, dass keiner das Seil/ den Reifen loslassen muss oder stolpert.

Variationen

  • Als Staffel probieren, also Pferderennen spielen
  • die Zeit stoppen, die ein Paar braucht, für den gesamten Parcours

Mögliche Geschichte(n)

  1. Pferd und Reiter müssen sich gut abstimmen und aufeinander achten. Schafft ihr das auch? Könnt ihr gemeinsam den Parcours durchlaufen ohne zu stolpern oder auseinanderzureißen?

Bitte beachte

  • Nicht rennen! Erstmal langsam an das gemeinsame Laufen gewöhnen.

Materialliste

  • 1 Seil oder Reifen pro Paar
  • ein kleiner Parcours, zum Beispiel:
    • Slalom
    • Hocker
    • kleine Hürden
    • Bänke

 

 


Puzzle-Staffel

Beschreibung

Je nach Gruppengröße und vorhandenem Material werden 2-4 kleine Teams gebildet. Jedes Team bekommt den gleichen Parcours (wenig aufwendig: 1x Hürde, Start-Zielmarkierung, Springseil zum drüber springen oder balancieren). Am Ende jeden Parcours liegen verschiedenfarbige Schwämme für das Team bereit. Der/die Übungsleiter/in (ÜL) baut aus 6-8 Schwämmen ein Muster, am Start der Staffel und für alle Teams gut sichtbar. Ziel ist es, dieses Muster nachzubauen. Dazu läuft der erste Spieler eines Teams los - über den Parcours - holt EINEN Schwamm und kommt zurück - klatscht mit dem nächsten Läufer ab - legt seinen Schwamm ab und stellt sich hinten an. Das Ganze rotiert so lange, bis jedes Team das Muster fertig hat. ACHTUNG: Die Schwämme müssen in der gleichen Farbreihenfolge liegen, wie im Muster des ÜL!

Variationen

  • Muster zuerst einfach halten, damit das Spielprinzip erstmal klar wird
  • danach erst steigern, mit verschiedenen Mustern (Kreis, Rakete, Smiley, Block...)
  • Parcours verändern/ schwieriger machen (einmal um den Kegel laufen, Hampelmann am Kegel, mehr Hürden...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Schaut genau hin! Euer Puzzle sollte am Ende ganz genauso aussehen. Dazu läuft immer ein Kind den kleinen Parcours, holt ein Puzzleteil (= Schwamm) und legt es an richtiger Stelle ab.

Bitte beachte

  • Immer nur ein Teil transportieren!
  • Ausrichtung und Farbe des Musters muss übereinstimmen, damit das Spielziel erreicht ist.
  • Es geht nicht um Schnelligkeit, sondern um das richtige Muster.

Materialliste

  • 40-50 bunte Schwämme
    • ca. 8-10 pro Team (gleich viele einer Farbe pro Team)
  • Reifen für die Schwämme
    • 2 einer Farbe pro Team (einer zum Musterlegen und einer in dem die ganzen Schwämme bereit liegen)
  • Parcours-Elemente
    • Kegel
    • Springseile
    • Balanciersteine
    • Bänke...

 

 


Pass-Staffel

Beschreibung

Ein Fang- und Wurf-Spiel was als Staffel gespielt werde kann.

Mindestens 2 Teams aufteilen und in eine Reihe hintereinander am Start aufstellen. Vor jeder Mannschaft liegen, im Abstand von ca. 1m, mehrere Hütchen, bis zur Zielmarkierung. Die 1. Person der Reihe läuft, mit einem Ball in der Hand, zum ersten Hütchen, dreht sich um und wirft den Ball zum nächsten Kind in der Teamreihe. Dieses 2. Kind fängt den Ball und läuft zum nächsten freien Hütchen seines Teams. Dann dreht es sich um, wirft es zum 1. Kind und das wiederum wirf den Ball zum 3. Kind des Teams. Dieses 3. Kind fängt ebenfalls den Ball, läuft an Kind 1 und 2 vorbei, zum nächsten freien Hütchen des Teams, dreht sich um und der Ball wird wieder zurück zum Team geworfen. Also von Kind 3 zu Kind 2, dann zu Kind 1 und dann zum nächsten Läufer des Teams... u.s.w. bis niemand mehr am Start steht. Dann läuft immer das Kind, dass ganz am Ende steht, an allen Kindern vorbei, zum nächsten freien Hütchen. Es gewinnt das Team, dass zuerst die Zielmarkierung erreicht hat.

Variationen

  • Der Ball muss einmal aufprellen/ aufditschen bevor das nächste Kind ihn auffängt

Mögliche Geschichte(n)

  1. Wie eine heiße Kartoffel, wird der Ball von einem Kind zum anderen geworfen, gefangen und weiter transportiert. Welches Team bringt seine heiße Kartoffel zuerst ins Ziel?

Bitte beachte

  • es braucht am Anfang etwas mehr Erklärung und Unterstützung. Also nicht müde werden, immer wieder anzusagen, was wer jetzt machen soll. Ab der zweiten Runde macht es Spaß ;-)

Materialliste

  • pro Team
    • 1 Ball
    • ca. 2 Hütchen pro Kind
    • 1 Start- und 1 Zielmarkierung

 

 


Feuer! Wasser! Sturm!

Beschreibung

Alle Kinder laufen durch den Raum. Der/ die Übungsleiter/in gibt ein Kommando ("Feuer!" oder "Wasser!"...) und alle Kinder müssen so schnell wie möglich die Aufgabe ausführen. Wer als Letztes reagiert, scheidet aus und darf aussuchen, was als nächstes Kommando gesagt werden soll.

Vor Beginn des Spiels werden die Begriffe definiert und einmal geübt:

  • Feuer: Alle Kinder rennen an eine Tür.
  • Wasser: irgendwo oben drauf retten/ Füße dürfen nicht auf dem Boden sein.
  • Sturm: bäuchlings auf den Boden legen/ klein machen/ an etwas Festem festhalten.

Variationen

  • Eis: alle frieren ein - keiner darf sich mehr bewegen.
  • Kaugummi: mit beiden Händen an eine Wand kleben/an ein anderes Kind kleben.
  • Wackelpudding: stehenbleiben und den ganzen Körper ausschütteln
  • Tannenbaum: mit gegrätschten Beinen und lang über den Kopf gestreckten Armen - Handflächen zusammen - stehen bleiben.
  • Schlitten: auf eine Bank setzen (wie auf einem Schlitten = ein Bein auf jeder Seite)
  • Schnee-Engel: auf den Rücken legen und dabei Arme und Beine auf- und zusammenschieben
  • Schneeflocke: Tanzt vergnügt auf der Stelle, mit langgestreckten Armen
  • Skifahren: gaaanz laaange Schritte machen, dabei die Fußsohlen schieben
  • Osterhase: mit geschlossenen Beinen hüpfen, dabei formen die Hände Ohren am Kopf
  • Sonne: stehen bleiben, mit weit gegrätschten Beinen und lang zur Seite ausgestreckten Armen
  • Osterei: hinhocken, klein und rund machen

Mögliche Geschichte(n)

Bitte beachte

  • Alle Aufgaben zuerst einmal durchsprechen und ausprobieren, damit jedes Kind weiß, was gemeint ist.

Materialliste

  • nichts
  • was in Umgebung zur Verfügung steht (Tür, Bank, Baum, Stuhl...)

 

 


Eiskugeln werfen

Beschreibung

Jedes Kind bekommt eine beliebige Anzahl Tennisbällen (= Eiskugeln). Der/Die Übungsleiter/in hält zwei umgedrehte Kegel bereit (= Eiswaffeln). Nun versuchen die Kinder ihre Tennisbälle in die Kegel zu werfen. Am besten eine Linie markieren, damit ein gewisser Abstand eingehalten wird. 

Variationen

  • Partnerarbeit: Ein Kind wirft die Tennisbälle und ein anderes Kind steht ihm gegenüber und hält den umgedrehten Kegel fest. Nach ein paar Würfen tauschen die Kinder die Rollen.
  • Abstand vergrößern
  • Kegel höher halten

Mögliche Geschichte(n)

  1. Wir stellen uns ein Rieseneis zusammen. Dazu wirft jeder seine Lieblingseissorte in die Eiswaffel. Wenn die beiden Eiswaffeln dann voll sind, darf jeder einmal kosten ;-)

Bitte beachte

  • Abstand zwischen Werfer*innen und Kegelhalter*innen nicht zu klein werden lassen.

Materialliste

  • min. 2 Kegel
  • min. 1 Tennisball pro Paar oder
  • min. 1 Tennisball pro Kind

 

 


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