Dool-down bauen
Beschreibung
Aus zusammen gesammelten Gegenständen (zum Beispiel aus vorherigen Spielen), sollen Skulpturen gebaut werden. Jedes Team oder jedes Kind lässt seiner Fantasie freien Lauf und denkt sich einen Namen für sein Werk aus. Nach ca. 5 Minuten präsentieren die Kinder ihre Werke untereinander.
Varianten
- Der Spielleiter gibt ein Thema vor: Tier/ Action-Held/ Fahrzeug/Sehenswürdigkeit...
- Die Teams versuchen den höchsten Turm zu bauen.
- Nach Farben geordneten Turm bauen.
Bitte beachte
- Es gibt kein Falsch! Es geht um Ruhe und Kreativität.
Materialliste
- alle möglichen Materialien
- Federbälle, Softbälle, Tennisbälle,
- Sandsäckchen,
- Jongliertücher,
- Springseile,
- Hütchen, Kegel..

Atomspiel
Beschreibung
Alle Kinder laufen frei über das Spielfeld. Auf ein Signal hin ruft der Spielleiter eine Anzahl von Atomen, beispielsweise „4 Atome!“. Nun versuchen sich die Kinder so schnell wie möglich in dieser Anzahl zu verbinden - also gruppenweise zusammen finden und an den Händen fassen. Einige Kinder bleiben dann übrig, da sie zu wenige sind, um ein Atom in der gerufenen Größe zu bilden. Diese Kinder scheiden aus. Anschließend bewegen sich alle anderen Kinder weiter und eine neue Atomzahl wird genannt. Nach einigen Runden sind nur noch wenige Spieler*innen auf dem Feld und das Spiel ist beendet.
Variante
- Ohne Ausscheiden: Stattdessen erledigen die übrig gebliebenen Kinder kleine Zusatzaufgabe (10 Hampelmänner/ 5 Liegestütze...). Anschließend dürfen sie wieder mitspielen.
- Mit Zusatzaufgaben: Vor der neuen Atomzahl werden Anzahl von bestimmten Körperteilen (4 Hände, 3 Füße, 1 Ellenbogen, 1 Knie etc.), die den Boden berühren dürfen, festgelegt. Dann wird die Atomzahl genannt und die Kinder müssen sich in der Atomgruppe wie gefordert aufstellen und mindestens 10 Sekunden halten, sodass die Spielleitung schauen kann, ob die Aufgabe erfüllt wurde.
- Gemeinsamkeiten finden: Ein bestimmtes Merkmal, wie beispielsweise „Augenfarbe“, „Schuhgröße“, „Sockenfarbe“ oder "Alter" wird als Gruppenmerkmal definiert. Alle Kinder, mit dem gleichen Merkmal, finden sich zu einer Gruppe zusammen.
- Darstellende Fähigkeiten: Zur Atomanzahl wird zusätzlich eine Form/ ein Tier/ eine Zahl bestimmt, die die Kinder in der Gruppe darstellen sollen.
Beachte
- Nicht immer die gleichen Kinder sollen zusammen finden.
- Vom Leichten zum Schwierigen - also erst mit der Grundform des Spiels anfangen und dann mit Varianten steigern.
Materialliste
- nichts
Koordinationsspiele
Beschreibung - Reifen ziehen
Zwei Kinder bilden ein Paar. Einer steht im Reifen und der andere hält das Springseil in den Händen, welches am Reifen fest geknotet ist. Ziel ist es, eine vorgegebene Strecke zu gehen. Das im Reifen stehende Kind darf den Reifen nicht verlassen. Es muss sich also im Reifen entsprechend so schnell oder langsam fortbewegen, wie das Partnerkind das Tempo angibt. Dieses zieht rückwärtslaufend und das Reifenkind beobachtend den Reifen ins Ziel. Im Ziel angekommen tauschen die Kinder die Positionen.
- Variante: Auf der Strecke sind Hindernisse (Hürden) aufgebaut, die übersprungen werden müssen.
Beschreibung - Koordinationsleiter
An Rand einer Koordinationsleiter werden Hütchen mit Tennisbällen platziert. Ein Kind springt durch die freien Felder der Koordinationsleiter und bringt die Tennisbälle in eine neue Position. Dabei gilt:
- Bälle, die in der Koordinationsleiter liegen, müssen auf die Hütchen außerhalb der Leiter platziert werden.
- Bälle, die auf den Hütchen liegen, müssen in das freie Feld der Koordinationsleiter gelegt werden.
- Variante: Kann als Staffel gespielt werden.
Beschreibung - Balanciersteine
Die Kinder laufen vorsichtig von einem Balancierstein zum nächsten und versuchen dabei nicht den Boden zu berühren. Zwischendrin legen sie die Tennisbälle auf die Hütchen oder nehmen den Tennisball vom Hütchen ab und legen ihn in den Reifen. Aber vorsichtig! Nicht vom Balancierstein fallen.
Materialliste
- Reifen
- Hütchen
- Kegel (mit Hürden)
- Springseile
- Koordinationsleiter
- Tennisbälle



Schlittenfahrt
Beschreibung
Mit dem Rollbrett werden verschiedene Fahrweisen, durch einen kleinen Parcours ausprobiert. Dazu können folgende Stationen aufgebaut werden:
- Slalom:
- Min. 5 Kegel in einem Abstand von ca. 1,5m werden wechselseitig umfahren. - Tunnelfahrt:
- Auf 4 Hockern liegt eine Weichbodenmatte. Die Kinder rollen drunter durch. - Ziehfahrt:
- Durch zwei Bänke hindurchfahren. Dabei stoßen sich die Kinder am Rand der Bänke ab. - Spur nach fahren:
- Eine gebogene Linie auf dem Hallenboden oder ein Springseil soll mit dem Rollbrett so nach gefahren werden, dass die Linie immer zwischen den beiden vorderen Rollen ist. - Drehung auf der Stelle:
- Wie ein Wirbel drehen sich die Kinder mit dem Rollbrett um die eigene Achse. In beide Richtungen ausprobieren. - Vollbremsung:
- 4 Kegel werden als 2x2m Quadrat aufgestellt. Die Kinder holen über eine lange Strecke hinweg (min. 7m) viel Anlauf und halten im Quadrat = Parkplatz an. - Zug um Zug
- An Kletterstangen oder anderen festen Gegenständen werden lange Springseile geknotet. Die Kinder sitzen auf dem Rollbrett und ziehen sich mit beiden Händen am Seil, zur Kletterstange heran. Eine Hand fässt dabei immer vor die andere Hand.
Mögliche Geschichte
- Schlittenfahrt in der Turnhalle? Klar! Auf Rollen! Probiert doch mal diverse Fahrvarianten aus und absolviert verschiedene Manöver.
Bitte beachte
- Parkplatz: Rollbretter werden mit den Rollen nach oben abgelegt.
- Rollbrettregeln beachten!
- Abstand halten!
- Nicht zusammen stoßen!
- Nicht aufs Rollbrett stellen!
- lange Haare zum Zopf zusammen binden/ ins Shirt stecken!
- Kordeln/ Schnüre wegstecken!
- Hände sichern: Sicherheitslöcher/ Ausbuchtungen der Rollbretter nutzen!
Materialliste
- 4 Hocker
- 1 Weichbodenmatte/ Niedersprungmatte
- 4-9 Rollbretter
- 3-5 Springseile
- 9 Slalomstangen oder Kegel
- 2 Bänke
- Kletterstangen oder andere stabile Befestigung

Curling
Beschreibung
Von einer Startmarkierung aus, werden 3 Curlingssteine (Wurfsäckchen, Frisbees, Tauchringe...) in Richtung des Zielkreises geworfen. Die verschiedenen Ringe im Zielkreis, bedeuten verschiedene Punktezonen. Nach drei Würfen werden die Punkte addiert.
Variationen
- Abstand zwischen Startmarkierung und Zielkreis variieren.
- Zwei Spieler spielen auf einem Feld und versuchen ihre Curlingsteine
näher an den Mittelpunkt des Zielkreises zu spielen. - Dabei können die gegnerischen Curlingsteine im Zielkreis weggestoßen werden.
Mögliche Geschichte(n)
- Wie die Profis auf dem Eis, werfen wir hier unsere Curlingsteine in den Zielkreis, der verschiedene Punktezonen hat. Wie viele Punkte schaffst du?
Bitte beachte
- Curlingsteine nur zum Zielkreis werfen! Nicht durch den Raum!
Nach dem Versuch, werden alle Curlingsteine zurück zur Startmarkierung gelegt. - Eine nahegelegene Wand hinter dem Zielkreis, verhindert das weiterrutschen und ergibt die Möglichkeit einer Bande.
Materialliste
- Kreppband
- 2 Springseile (Abwurf-Markierung)
- 6-12 Curlingsteine (Wurfsäckchen, Teppichfliesen,Tauchringe)

Schneemann bauen
Beschreibung
Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit sind gefragt: Wer baut hier am schnellsten seinen Schneemann?
Dazu liegen Medizinbälle, Tauchringe und Kegel bereit. Für die Fitness, sind Material und Bauplatz durch eine kleine Strecke getrennt. Immer nur ein Bauteil wird geholt und zum Bauplatz gebracht.
Variationen
- Kann als Staffel gespielt werden.
- Zeit stoppen.
- Strecke zwischen Material und Bauplatz variieren: länger, kürzer,
mit Hindernissen, rückwärts laufen . - Den höchsten Schneemann bauen.
Mögliche Geschichte(n)
- Schneemann bauen geht nicht nur draußen im Schnee. Wir machen das auch gern im Sportraum.
- Reim:
- Die große Kugel kommt nach unten.
- In die Mitte kommt der Bauch.
- Oben drauf der kleine Kopf.
- Komm, das kannst du auch!
- Dazwischen halten Ringe alles schön stabil.
- Mit dem Kegel-Hut, ist das ganz schön viel.
Bitte beachte
- Nicht schummeln!
- Immer nur ein Bauteil wird transportiert.
Materialliste
- ggf. 1 Rollmatte (als Strecken-Markierung)
- min. 6 Medizinbälle
- min. 6 Tauchringe
- min. 2 Kegel

Schlaufuchs-Gold
Beschreibung
Je nach Gruppengröße werden 2-4 Fuchsfamilien gebildet, die jeweils in einer Hallenecke stehen (an ihrer Schatzkiste = Reifen). In der Mitte der Halle liegt die Schlaufuchs-Schatzinsel (eine Turnmatte), auf der sich das Schlaufuchs-Gold befindet (Schwämme, Federbälle, Jongliertücher, flache Hütchen o.ä.). Dieser Goldschatz wird vom Schlaufuchs bewacht (immer einer weniger als Schatzkisten mitspielen). Ein Spieler jeder Fuchsfamilie läuft nun zur Insel und versucht EINEN Schatz zu klauen ohne vom Schlaufuchs erwischt - also angetippt zu werden. Dieser darf seine Schatzinsel allerdings nicht verlassen. Wurde der Spieler vom Schlaufuchs erwischt, muss er seinen Schatz dort liegen lassen, schnell zurück zu seiner Fuchsfamilie laufen und ein anderes Kind versucht sein Glück. Das Spiel endet, wenn das ganze Gold geklaut worden ist.
Variationen
- Am Ende können die Fuchsfamilien ihre Schätze zählen und somit einen Gewinner dieser Runde ermitteln
- die Anzahl der Schlaufüchse auf der Insel erhöhen
- Die Bewegungsform verändern (rückwärts laufen, springen)
- einen kleinen Parcours für jede Familie in den Weg bauen (Springseil, Reifen, Bank...)
Mögliche Geschichte(n)
- Die Matte ist unsere Schatzinsel. Dort liegt ein großer Goldschatz. Jede Fuchsfamilie möchte nun ihre Schatzkiste mit diesem Goldschatz füllen. Aber Vorsicht! Auf der Insel wohnen die Schlaufüchse und die bewachen den Goldschatz, damit er nicht geklaut wird. Welche Familie schafft es dennoch sich etwas Gold zu klauen?
Bitte beachte
- Anzahl der Teams der Gruppengröße anpassen, damit nicht so lange Wartezeiten entstehen. Gut sind 2-4 Kinder pro Fuchsfamilie.
- Die Anzahl der Goldstücke der Spieldauer und Kinderanzahl anpassen. Je weniger Schätze auf der Insel liegen, desto schneller geht das Spiel zu Ende und neue Schlaufüchse können gewählt werden.
Materialliste
- 1 Reifen pro Fuchsfamilie
- 1 Turnmatte
- 3 Goldstücke pro Kind
- ggf. Hindernisse als flachen Parcours

Insel-Wege bauen
Beschreibung
Ziel ist es, eine Strecke vom Start-Kegel zum Ziel-Kegel so zu überwinden, dass sich das Kind nur in den 3 Reifen bewegt. Dazu liegen 3 Reifen auf dem Boden, vor dem Start-Kegel. Das erste Kind steht in den parallel liegenden ersten beiden reifen. Je ein Fuß in einem Reifen. Auf ein Startsignal hin, springt das Kind in den nächsten Reifen (beide Füße in einem Reifen) und holt sich die nun hinter sich liegenden beiden leeren Reifen nach vorn. Nun kann das Kind von dem einzelnen Reifen, in dem es gerade steht, weiter springen, in die beiden leeren parallel liegenden Reifen vor sich. So geht das Insel-Wege bauen immer weiter, bis der erste Reifen den Ziel-Kegel erreicht. Dann lässt das Kind alle drei Reifen liegen und läuft schnell zurück zum Startkegel. Dort kann abgeklatscht werden und das zweite Kind macht den Insel-Weg zurück zum Team, auf die gleiche Art und Weise. Das Spiel endet damit, dass jedes Kind mindesten einmal den Weg gebaut hat und zurück beim Team sitzt.
Variationen
- Kann als Staffel gespielt werden.
- Kann als Pendel-Staffel gespielt werden.
- Die Strecke länger/ kürzer machen.
- Reifen an Reifen legen! (= es darf beim Neuanlegen der Reifen kein Abstand zwischen den Reifen entstehen)
- Am Zielkegel können Gegenstände zum Einsammeln liegen, die zum Start-Kegel/ Team gebracht werden müssen. Jedes Kind kann immer nur einen Gegenstand transportieren. Das Spiel endet dann, wenn alle Gegenstände am Ziel-Kegel sind. Dafür eignet sich eine eher kürzere Strecke, damit die Kinder nicht so lange warten müssen.
Mögliche Geschichte(n)
- Eine große, tiefe Pfütze muss überwunden werden. Die Kinder bauen sich dafür Insel-Wege auf denen sie die Strecke überwinden können.
- Am Ende des großen, tiefen Sees liegen wunderbare Schätze, die jedes Team sammeln möchte. Um an die Schätze zu gelangen, muss ein Insel-Weg gebaut werden.
Bitte beachte
- Strecke und Anzahl der Teams der Gruppengröße anpassen, damit nicht so lange Wartezeiten entstehen.
Materialliste
- 3 Reifen pro Team
- 2 Kegel pro Team

Vom Teller klauen
Beschreibung
Es gibt zwei Teams - jedes Team hat eine Reifenkette und genauso viele Bälle im ersten Reifen liegen, wie das andere Team. Nun liegt vor jedem Reifen ein Kind. Ziel ist es, alle Bälle zum letzten Reifen zu transportieren. Dabei darf immer nur ein Ball von einem Kind transportiert werden und jeder Ball muss in jedem Reifen kurz abgelegt worden sein.
Variationen
- die Kinder sitzen im Schneidersitz vor dem Reifen
- die Kinder stützen im Liegestütz vor den Reifen
- es werden blaue Bälle in den Anfangsreifen und rote Bälle in den Zielreifen gelegt - die Bälle müssen jeweils auf die andere Seite transportiert werden - also ein Transport in beide Richtungen
Mögliche Geschichte(n)
- Jedes Kind liegt/ sitzt vor seinem Teller. Dann geht es los: Der Apfel, die Pflaume, die Tomate... vom Nachbarkind sieht aber lecker aus! Die klaue ich mir! Dann sehe ich wieder etwas beim Nachbarskind, was ich noch viel lieber haben möchte. Also lege ich mein Stück auf den nächsten Teller und klaue mir wieder etwas vom Nachbarsteller.
Bitte beachte
- Immer nur einen Ball nehmen und weitergeben.
Materialliste
- 1 Reifen pro Kind
- ca. 10 kleine Bälle
Reifen-Lauf
Beschreibung
Es spielen immer zwei Kinder zusammen. Ziel ist es, alle Reifen zum gegenüber liegenden Kegel zu transportieren. Dazu nehmen die Kinder immer einen Reifen hoch, klemmen ihn zwischen ihre Körper ein und versuchen gemeinsam die Strecke zum gegenüber liegenden Kegel zu laufen, ohne dass der Reifen herunterfällt. Während des Transports darf der Reifen nicht mit den Händen gehalten werden. Der Reifen wird am Kegel abgelegt und einer neuer Reifen wird vom Start-Kegel genommen und wie beschrieben transportiert. Gewonnen hat das Team, welches zuerst alle Reifen am Ziel-Kegel abgelegt hat.
Variationen
- die Kinder klemmen den Reifen mit dem Bauch
- die Kinder klemmen den Reifen mit dem Rücken
- ein Kind klemmt den Reifen mit dem Bauch und das andere mit dem Rücken
- verschieden große Reifen nutzen
Mögliche Geschichte(n)
- Ohne-Hände-Reifen-Transport. Von Ort zu Ort. Immer fort.
Bitte beachte
- Der Reifen kann nur soweit weg gelegt werden, dass das Häschen noch schafft, hinein zu springen.
Materialliste
- min. 1 Reifen pro Paar
- 2 Kegel pro Paar














