Raupenpost

Beschreibung

Je nach Gruppenstärke Teams bilden. Die Kinder stehen hintereinander in einer Reihe. Das Kind vorne erhält einen Ball, den es mit nach oben gestreckten Armen, über den Kopf, nach hinten weitergibt, ohne sich umzudrehen. Der Ball wandert weiter von Kind zu Kind, dabei darf er den Boden nicht berühren! Ist der Ball beim letzten Kind angekommen, läuft dieses nach vorne und stellt sich an die erste Position der Reihe. Nun gibt es den Ball wieder nach hinten durch… Das geht so lange, bis eine definierte Strecke überwunden ist.

Variationen

  • Die Kinder reichen den Ball zwischen den Beinen durch.
  • Verschiedene Materialien statt des Balls nutzen (Reifen, Sandsäckchen, Medizinball...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Jedes Team ist eine Raupe. Ihr wollt zum Ziel dort drüben gelangen. Das geht nur zusammen und der Ball hilft dabei.

Bitte beachte

  • Wenn der Ball durch die gegrätschten Beine gereicht wird, darf er nicht den Boden berühren. Nicht rollen!

Materialliste

  • 1 Ball pro Team
  • 1 Zielmarkierung pro Team

 

 


Ballreise per Fuß

Beschreibung

Alle sitzen auf dem Boden, im Kreis. Dabei sollte nach hinten so viel Platz sein, dass sich jeder ohne Probleme nach hinten abstützen kann. Nun heben alle ihre Füße in die Luft. Die Hände dürfen als Hilfe zum Ausbalancieren aufgestützt werden, trotzdem sind bei diesem Spiel die Bauchmuskeln gefragt. Ziel ist es nun, den Ball nur mit den Füßen weiterzugeben.

Variationen

  • Einfacher ist ein Soft-Würfel.
  • Schwieriger sind kleine Bälle.
  • Mehrere Gegenstände zeitgleich in Umlauf bringen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Etwas Ruhiges zum Konzentrieren und Ausprobieren. Schaffen wir es den Ball/ Würfel einmal im Kreis mit den Füßen zu transportieren, ohne dass er herunterfällt?

Bitte beachte

  • nicht zu dicht setzen, damit jeder Platz für seine Beine links und rechts neben sich hat.

Materialliste

  • mindestens 1 Ball
  • ggf. Soft-Würfel
  • ggf. verschieden große Bälle

 

 


Ufo-Ball

Beschreibung

Die Kinder können sich in mehrere Gruppen aufteilen (5-7 Kinder pro Gruppe) und bilden stehend einen Kreis. Jede Gruppe, also pro Kreis, gibt es einen Ball. In der Mitte des Kreises steht ein Kind. Die Kinder, die den Kreis bilden, werfen sich den Ball hin und her. Das Kind in der Mitte versucht den Ball zu fangen. Ist dies der Fall, tauschen Fänger und der/die geworfen hat die Plätze - ein neues Kind steht in der Mitte und versucht wieder den Ball zu fangen, während geworfen wird.

Variationen

  • Ballgröße verändern - je kleiner der Ball, desto schwieriger wird es.
  • Statt eines Balls, einen Schaumstoff-Würfel nutzen.
  • Statt eines Balls, einen Luftballon oder Wasserball nutzen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Unbekanntes Flugobjekt (UFO) will gefangen werden. Wer schafft es?

Bitte beachte

  • Die Größe des Kreises den Fähigkeiten der Kinder und der Ballgröße anpassen.
  • Wenn ein Kind zu lange in der Mitte steht, helfen oder tauschen, bevor es den Spaß verliert.

Materialliste

  • 1 Ball pro Gruppe

 

 


Zweifelderball

Beschreibung

Zwei gleich große Teams einteilen und in die Spielfeldhälften aufteilen. Die Spielleitung, wirft den Schaumstoffball ein. Die Teams versuchen die gegnerischen Spieler*innen abzuwerfen. Als abgeworfen zählen direkte Körpertreffer. Wird der Ball gefangen, so gilt dies nicht als Treffer und das Spiel läuft weiter. Außerdem zählen keine „Kopftreffer“ und „Erdbälle“. Wird im Spielgeschehen ein*e Spieler*in vom Ball getroffen, muss diese*r das innere Spielfeld verlassen und sich in den Bereich um das gegnerische Spielfeld herum begeben. Von dort aus dürfen sie Bälle, die außerhalb des Spielfeldes landen, zu ihren Mitspieler*innen ins Innenfeld passen oder eine*n Gegner*in abwerfen. Wenn ein*e Gegner*in abgeworfen wurde, so ist die Person, die geworfen hat, befreit und darf wieder ins Innenfeld zurück. Das gegnerische Territorium darf nicht betreten und auch die Bälle dürfen nicht aus dem Feld „geklaut“ werden. Gewonnen hat das Team, das alle Spieler*innen der gegnerischen Mannschaft abgeworfen hat.

Variationen

  • Spieldauer festlegen. Beispielsweise 10 Minuten. Dann gewinnt das Team, welches nach Ablauf der Zeit noch die meisten Spieler*innen im Feld hat.
  • Mehrere Bälle gleichzeitig nutzen.
  • Wenn ein*e Spieler*in einen Ball fängt, darf ein abgeworfenes Teammitglied wieder ins Spielfeld zurück.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Es gibt zwei Felder und einen Ball - macht zusammen: Zweifelderball.

Bitte beachte

  • Auf Fairplay achten.

Materialliste

  • 1-4 Softbälle
  • ggf. Leibchen
  • 6 Bänke oder Kegel

 

 


Schwämme-Schlacht

Beschreibung

Zwei Teams bilden und ein Spielfeld kennzeichnen, was zwei Felder und eine Mittellinie hat. Spielfeldgröße der Spieleranzahl anpassen. Ziel von jedem Team ist es, die Schwämme ins andere Spielfeld zu werfen und das eigene Feld möglichst von allen Schwämmen zu befreien. Nach einer bestimmten Zeit wird von 10 auf 0 heruntergezählt und dann darf kein Schwamm mehr geworfen werden. Dann legt jedes Team die Schwämme, die im eigenen Feld liegen, als eine Schlange und zählt sie ab. Das Team, welches weniger Schwämme hat, gewinnt.

Variationen

  • Es darf nur 1 Schwamm pro Hand transportiert werden/oder geworfen werden.
  • Den Kindern eine bestimmte Farbe zuordnen. Sie dürfen nur noch eine Schwammfarbe werfen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Auf die Schwämme! Fertig! Los!

Bitte beachte

  • Welches Team schummelt und nach dem Schluss noch weitere Schwämme wirft, kann nicht gewinnen. Dann gibt es 10 Strafschwämme dazu.

Materialliste

  • Spielfeldmarkierung
    • min. 1 Bank
    • min. 4 Kegel
    • min. 2 Springseile
  • 40-60 bunte Schwämme

 

 


Brückenwege bauen

Beschreibung

Ziel ist es, eine Strecke vom Start-Kegel zum Ziel-Kegel so zu überwinden, dass sich die Kinder nur auf den Brückenteilen bewegen. Dazu liegen am Start-Kegel immer ein Teil mehr in einer Reihe auf dem Boden, als teilnehmende Kinder da sind. Das erste Kind steht in/ auf dem ersten Teil, alle anderen dahinter. Das letzte Teil bleibt frei. Nun nimmt das letzte Kind das freie Teil, gibt es dem Kind vor sich, welches es ebenfalls weiter nach vorne durchreicht. Ist das Teil beim ersten Kind vorne angekommen, legt dieses es vor sich ab und alle Kinder können ein Teil nach vorne aufrutschen. So wird hinten wieder ein Teil frei, welches wieder nach vorne gereicht wird... So geht das Brückenwege-Bauen immer weiter, bis der Ziel-Kegel erreicht ist.

Variationen

  • Auf der Strecke zwischen Start und Ziel werden bereits Brückenteile verteilt, die von den Kindern mit den eigenen Bauteilen erreicht werden müssen, um ans Ziel zu kommen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Ein großer See muss überwunden werden. Dazu bauen wir uns zusammen eine Brücke. Nur als Team sind wir stark und kommen, ohne ins Wasser zu fallen, ans gegenüberliegende Ufer.

Bitte beachte

  • Es muss kein Wettbewerb sein. Jedes Team findet sein eigenes Tempo.
  • Damit nicht so viele Kinder "nur in der Mitte des Teams herumstehen und weiterreichen",  empfiehlt es sich lieber mehrere kleine Teams (3-5 Kinder) zu bilden.

Materialliste

  • pro Team:
    • 2 Kegel
    • ein Teil mehr als Kinder (Reifen, Balanciersteine, Teppichfliesen, Frisbees, Tauchringe)

 

 


Zauberwald

Beschreibung

Ein Spielfeld wird definiert (min. Zweifelderball groß). Ein Kind ist der Zauberer und steht an einem Spielfeldrand. Alle anderen Kinder stehen ihm gegenüber, am anderen Spielfeldrand. Nun wollen die Kinder durch den Zauberwald auf die andere Seite gelangen. Beim Durchqueren tippt der Zauberer so viele Kinder wie möglich an. Wer angetippt ist, bleibt an dieser Stelle stehen und wird zu einem Zauberbaum. Die Füße dürfen nicht versetzt werden (sind angewurzelt), aber mit den Armen versuchen die Zauberbäume weitere Kinder anzutippen. So füllt sich der Zauberwald und die Laufkinder haben es zunehmend schwerer, auf die andere Seite zu gelangen. Das letzte Kind, was nicht gefangen ist, wird der neue Zauberer.

Variationen

  • Die Bewegungsformen ändern
  • laufen, Hopserlauf, springen, Seitwärtsschritte, Krebsgang...

Mögliche Geschichte(n)

  1. Wir laufen durch den Zauberwald. Aber Vorsicht! Der Zauberer ist unterwegs. Werdet ihr von ihm angetippt, so verwandelt er euch in einen Zauberbaum und ihr bleibt auf der Stelle stehen.

Bitte beachte

  • Je kleiner das Spielfeld, desto schneller sind alle verwandelt.
  • Die Spielfeldgröße der Kindermenge anpassen.

Materialliste

  • Spielfeldmarkierung
    • min. 8 Kegel oder
    • oder 6 Bänke oder
    • oder 6 Springseile

 

 


Slalomball

Beschreibung

Einen kleinen Slalom-Parcours aufbauen, den die Kinder mit einem Ball absolvieren müssen. Dabei versuchen sie den Ball zu dribbeln oder ständig nach oben zu werfen und wieder aufzufangen.

Variationen

  • Es finden sich immer zwei Kinder zusammen, die sich den Ball hin und her werfen, während sie den Parcours absolvieren.
  • Während ein Ball mit der einen Hand gedrippelt wird, versucht die andere Hand einen Luftballon in der Luft zu halten, in dem er immer wieder nach oben gestoßen wird. Gleichzeit wird der Parcours absolviert.
  • Statt eines Balls, kann auch ein Federball mit einem Federballschläger in der Luft gehalten werden.
  • Oder einen Tischtennisball mit einem Tischtennisschläger nutzen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Hier ist euer Geschick gefragt. Während ihr den Ball prellt, versucht ihr einen Slalom zu laufen.

Bitte beachte

  • Genügend Abstand zwischen den Kindern. Nicht drängeln!

Materialliste

  • Slalom-Parcours-Material
    • min. 5 Slalomstangen
    • oder min. 5 Kegel
    • oder min. 5 Hütchen
    • oder min. 5 Hocker
    • oder min. 5 Balanciersteine
  • min. 1 Ball pro Kind/ Team

 

 


Urwald-Tausendfüßler

Beschreibung

Die Kinder teilen sich in 5er Gruppen auf und halten sich alle an einem Seil fest. Zusammen müssen sie den aufgebauten Parcours meistern. Dabei achten sie aufeinander, damit keiner das Seil loslassen muss oder stolpert.

Variationen

  • die Gruppengröße erhöhen
  • Laufgeschwindigkeit verändern
  • Parcours erweitern oder schwieriger machen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Vorsichtig läuft der Tausendfüßler durch den Urwald. Wie viele Füße laufen hier zusammen?

Bitte beachte

  • Die Kinder sollten erstmal ruhig und langsam den Parcours gemeinsam als Tausendfüßler ausprobieren
  • und aufeinander achten, damit niemand stolpert oder das Seil loslassen muss.

Materialliste

  • Parcours
  • 1 Seil pro 5er Gruppe

 

 


Würfel-Sport

Beschreibung

Alle Kinder stehen an einer Linie oder einen anderen Treffpunkt. Ein Würfel zeigt an, welche Übungen gemacht werden. Vorher also alle 6 Aufgaben definieren und am Besten alle einmal üben. Zum Beispiel:

1 - eine vorgegebene Strecke auf einem Bein springen

2 - 2 kleine Runden rennen

3 - Tennisball in Kegel werfen, den der Übungsleiter festhält

4 - auf den Balanciersteinen laufen/ springen

5 - 5x Hock-Streck-Sprünge

6 - 6x Hampelmann

Ein Kind würfelt und alle machen die entsprechende Aufgabe der Augenzahl mit. So lange, bis alle Kinder einmal/ zweimal gewürfelt haben.

Variationen

  • 1 - eine große Runde laufen | Kreidehopsen springen
  • 2 - mit geschlossenen Beinen (Hasensprünge) eine vorgegebene Strecke springen
  • 3 - einen kleinen Parcours gehen (Springseilbalance und -sprünge + Slalom laufen)
  • 4 - Krebsgang/ auf allen Vieren gehen/ über eine Bank ziehen
  • 5 - 5x Kniebeuge
  • 6 - Liegestützposition halten und bis 6 zählen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Heute ist unser Glückstag! Wir können alle einmal würfeln und erfreuen uns an der Aufgabe, die dahinter steckt.

Bitte beachte

  • Jedes Kind sollte einmal gewürfelt haben. Um den Überblick zu behalten, wer schon dran war und wer nicht, hat es sich bewährt die Kinder in einer Reihe nebeneinander beginnen zu lassen. Jedes Kind merkt sich seine beiden Nachbarn und stellt sich nach jeder Aufgabe wieder dorthin. So sollte sie Reihenfolge bestehen bleiben und jede*r wissen, wann er*sie würfeln kann.

Materialliste

  • Schaumstoffwürfel
  • diverses, je nach Möglichkeiten
    • Balanciersteine
    • Springseile
    • Kegel
    • Tennisbälle

 

 


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