Jessica Tenczhert

Jessica TenczhertGeboren: 30.08.1995
Studium: Lehramt für Latein/Geschichte (HU-Berlin)
Wohnhaft: Berlin-Hohenschönhausen
Mitglied seit: 2015
Leistungskurse: Latein, Kunst
Abitur: 2014
Hobbies: Reisen, Fitnesssport, Kochen, Bibliotheksbesuche

Quod parum novit, nemo docere potest. – Niemand kann lehren, was er zu wenig kennt. (Ovid)
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten. (Pestalozzi)

Woher ich wusste, dass der Lehrerberuf das Richtige für mich ist?
Während einige meiner Mitschüler*innen noch rätselten, wie es für sie nach dem Abitur weitergehen sollte, war ich mir bereits in der elften Klasse ziemlich sicher, dass ich ein Lehramtsstudium hier in Berlin beginnen werde. So passierte es dann auch, wie ich es eben mit den Dingen halte, die ich mir in den Kopf gesetzt habe. Mittlerweile habe ich meinen Bachelor erfolgreich abgeschlossen, studiere im Master und kann sagen, dass ich den Lehrerberuf mehr als eine Berufung empfinde. Als Lehrende haben wir eine enorme Verantwortung, da wir durch unsere Arbeit in der Schule die Bildungsbiografie unserer Schüler*innen zu einem gewissen Grad mitgestalten.
Theoretisches Wissen über das Fach, Bildungskonzepte und Kompetenzmodelle liefert die Universität zur Genüge, Möglichkeiten für praktische Erfahrung hingegen werden mir bei Schlaufuchs Berlin gegeben. Jede Aufgabe und Herausforderung nehme ich als Gelegenheit, um mich weiterzuentwickeln und Neues über das Konzept Schule in der Praxis zu lernen.

Warum ich mich dafür entschieden habe, Latein zu studieren?
Seit der fünften Klasse habe ich in der Schule Latein als meine zweite Fremdsprache neben Englisch gelernt. Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass dies immer einfach war, aber über die Jahre hat sich eine Leidenschaft entwickelt. Latein lernt man eben nicht, um damit zu kommunizieren, vielmehr bietet es die Gelegenheit, über Sprache an sich nachzudenken, ein differenziertes Sprachgefühl auch in anderen Sprachen zu entwickeln und durch die Arbeit mit lateinischen Texten in die Geschichte und Kultur einzutauchen.

Was mache ich, wenn ich nicht in der Bibliothek sitze oder als Schlaufüchsin unterwegs bin?
Als Ausgleich zu meinem Studium von Grammatik und Texten der großen antiken Autoren, verbringe ich meine Zeit im Fitnessstudio, mit meinen Freunden in der Stadt oder beim Kochen für meine Familie. In der langen Sommerpause, um die alle Studierenden beneidet werden, verreise ich gerne in die sonnigen Städte am Mittelmeer, um einerseits die Seele baumeln zu lassen und anderseits mehr über die geschichtsträchtigen Orte zu erfahren.

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