Alexander Möller Steckbrief

Geboren: 17.10.1989

Studium: Wirtschaftsingenieurwesen / Energie- und Ressourcenmanagement (TU Berlin)

Wohnhaft: Berlin-Biesdorf

Hobbies: Fußball und Sport im Allgemeinen, Spaziergänge mit meinem Hund, Reisen, gutes Essen

Mottos: „Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.“, „when nothing goes right,go left.“

Warum mache ich nicht das, was ich studiert habe, aber irgendwie doch?

Was macht ein Wirtschaftsingenieur eigentlich? Als Wirtschaftsingenieur baut man Brücken zwischen Mitarbeitern der wirtschaftlichen und technischen Bereiche eines Unternehmens, damit sich diese besser verstehen. Zwar ist eine Schule in der Regel kein technisch orientiertes Unternehmen, aber Brücken sind auch hier zu bauen. Lediglich sind die Beteiligten nicht Elektrotechniker, Maschinenbauer, Betriebs- oder Volkswirte, sondern Lehrer, Schüler, Eltern und Schulleiter. Die Schulzeit ist eine Episode des Lebens, die jeder Mensch durchlaufen muss und die einen in seiner Persönlichkeit prägt. Für mich ist der Gedanke an meine Schulzeit überwiegend mit positiven Assoziationen verbunden, aber ich weiß auch, dass das nicht alle von sich sagen können. Mich motiviert der Gedanke dazu beizutragen, dass durch eine Verbesserung der Bedingungen in den Schulen noch mehr Schüler auf ihre Schulzeit mit ähnlich positiven Gefühlen zurückschauen können, wie ich es kann.

Warum habe ich Schlaufuchs Berlin gegründet?

Ganztag funktioniert an vielen Schulen einfach so, dass Lehrerinnen und Lehrer gemäß ihrer Interessen und Neigungen zusätzlich zu ihrem Unterricht Arbeitsgemeinschaften anbieten, in denen sie das Interesse der Schülerschaft für Themen wecken wollen, die über den Unterricht hinausgehen. Aber sind Lehrer die besten oder gar die einzigen Personen, die Begeisterung und Interesse in Schülern auslösen können? Ich persönlich denke, dass es wichtig ist, dass Schüler die Möglichkeit haben, auch Menschen mit anderen beruflichen Orientierungen kennenzulernen, denn daran wird man sich auch im weiteren Leben gewöhnen müssen. Zudem können manche Schüler sich anders öffnen und entfalten, wenn sie mit Leuten in Kontakt kommen, die ihnen im normalen Schulleben nicht über den Weg laufen. Und am Ende des Tages profitieren auch die Lehrer von Studenten, die sie im Ganztagsbetrieb unterstützen und ihnen Arbeit abnehmen. Man muss sich nur darauf einlassen.

Was können wir Schlaufüchse gut?

Wir sind jung, dynamisch und selbst noch nicht sehr lang aus der Schule raus. Durch unsere schulspezifischen Teams aus Ehemaligen stehen wir im engen Kontakt zur Lehrer- und Schülerschaft. Ich glaube, dass es einigen Schülerinnen und Schülern leichter fällt bei Problemen den Kontakt zu einem Mitglied unseres Teams zu suchen. Wir stellen dadurch einen weiteren Ansprechpartner, neben den Lehrern und Eltern dar und können manche Sorgen nehmen. Unser Team hat zudem eine persönliche Bindung zu den Schulen, was dazu führt, dass man mit einer anderen Leidenschaft arbeitet.

Wo können wir noch besser werden?

Wie vielen jungen Unternehmen fehlt es auch uns an Routine und Erfahrungen, die viele Prozesse einfacher machen. Wir können in unseren Abläufen sicherlich noch viel optimieren und noch viele Kontakte zu verschiedenen Partnern knüpfen. Aber die Erfahrung aus den letzten Jahren macht mich sehr optimistisch, dass wir uns weiterhin weiterentwickeln.

Was mache ich, wenn ich nicht in Schulen rumrenne?

Wenn ich nicht als „Schlaufuchs“ unterwegs bin, kann man mich auf dem Fußballfeld, bei Spaziergängen mit meinem Hund, bei Sportarten aller Art oder beim Essen antreffen. In der Ferienzeit schaue ich mir auch gern den Rest der Welt an und bin durch viele ausgiebige Touren schon quer durch Mittel- und Westeuropa, Nordamerika  und bis auf die Spitze des Kilimandscharos gekommen.

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