Schlaufuchs-Gold

Beschreibung

Je nach Gruppengröße werden 2-4 Fuchsfamilien gebildet, die jeweils in einer Hallenecke stehen (an ihrer Schatzkiste = Reifen). In der Mitte der Halle liegt die Schlaufuchs-Schatzinsel (eine Turnmatte), auf der sich das Schlaufuchs-Gold befindet (Schwämme, Federbälle, Jongliertücher, flache Hütchen o.ä.). Dieser Goldschatz wird vom Schlaufuchs bewacht (immer einer weniger als Schatzkisten mitspielen). Ein Spieler jeder Fuchsfamilie läuft nun zur Insel und versucht EINEN Schatz zu klauen ohne vom Schlaufuchs erwischt - also angetippt zu werden. Dieser darf seine Schatzinsel allerdings nicht verlassen. Wurde der Spieler vom Schlaufuchs erwischt, muss er seinen Schatz dort liegen lassen, schnell zurück zu seiner Fuchsfamilie laufen und ein anderes Kind versucht sein Glück. Das Spiel endet, wenn das ganze Gold geklaut worden ist.

Variationen

  • Am Ende können die Fuchsfamilien ihre Schätze zählen und somit einen Gewinner dieser Runde ermitteln
  • die Anzahl der Schlaufüchse auf der Insel erhöhen
  • Die Bewegungsform verändern (rückwärts laufen, springen)
  • einen kleinen Parcours für jede Familie in den Weg bauen (Springseil, Reifen, Bank...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Die Matte ist unsere Schatzinsel. Dort liegt ein großer Goldschatz. Jede Fuchsfamilie möchte nun ihre Schatzkiste mit diesem Goldschatz füllen. Aber Vorsicht! Auf der Insel wohnen die Schlaufüchse und die bewachen den Goldschatz, damit er nicht geklaut wird. Welche Familie schafft es dennoch sich etwas Gold zu klauen?

Bitte beachte

  • Anzahl der Teams der Gruppengröße anpassen, damit nicht so lange Wartezeiten entstehen. Gut sind 2-4 Kinder pro Fuchsfamilie.
  • Die Anzahl der Goldstücke der Spieldauer und Kinderanzahl anpassen. Je weniger Schätze auf der Insel liegen, desto schneller geht das Spiel zu Ende und neue Schlaufüchse können gewählt werden.

Materialliste

  • 1 Reifen pro Fuchsfamilie
  • 1 Turnmatte
  • 3 Goldstücke pro Kind
  • ggf. Hindernisse als flachen Parcours

 


Insel-Wege bauen

Beschreibung

Ziel ist es, eine Strecke vom Start-Kegel zum Ziel-Kegel so zu überwinden, dass sich das Kind nur in den 3 Reifen bewegt. Dazu liegen 3 Reifen auf dem Boden, vor dem Start-Kegel. Das erste Kind steht in den parallel liegenden ersten beiden reifen. Je ein Fuß in einem Reifen. Auf ein Startsignal hin, springt das Kind in den nächsten Reifen (beide Füße in einem Reifen) und holt sich die nun hinter sich liegenden beiden leeren Reifen nach vorn. Nun kann das Kind von dem einzelnen Reifen, in dem es gerade steht, weiter springen, in die beiden leeren parallel liegenden Reifen vor sich. So geht das Insel-Wege bauen immer weiter, bis der erste Reifen den Ziel-Kegel erreicht. Dann lässt das Kind alle drei Reifen liegen und läuft schnell zurück zum Startkegel. Dort kann abgeklatscht werden und das zweite Kind macht den Insel-Weg zurück zum Team, auf die gleiche Art und Weise. Das Spiel endet damit, dass jedes Kind mindesten einmal den Weg gebaut hat und zurück beim Team sitzt.

Variationen

  • Kann als Staffel gespielt werden.
  • Kann als Pendel-Staffel gespielt werden.
  • Die Strecke länger/ kürzer machen.
  • Reifen an Reifen legen! (= es darf beim Neuanlegen der Reifen kein Abstand zwischen den Reifen entstehen)
  • Am Zielkegel können Gegenstände zum Einsammeln liegen, die zum Start-Kegel/ Team gebracht werden müssen. Jedes Kind kann immer nur einen Gegenstand transportieren. Das Spiel endet dann, wenn alle Gegenstände am Ziel-Kegel sind. Dafür eignet sich eine eher kürzere Strecke, damit die Kinder nicht so lange warten müssen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Eine große, tiefe Pfütze muss überwunden werden. Die Kinder bauen sich dafür Insel-Wege auf denen sie die Strecke überwinden können.
  2. Am Ende des großen, tiefen Sees liegen wunderbare Schätze, die jedes Team sammeln möchte. Um an die Schätze zu gelangen, muss ein Insel-Weg gebaut werden.

Bitte beachte

  • Strecke und Anzahl der Teams der Gruppengröße anpassen, damit nicht so lange Wartezeiten entstehen.

Materialliste

  • 3 Reifen pro Team
  • 2 Kegel pro Team

Vom Teller klauen

Beschreibung

Es gibt zwei Teams - jedes Team hat eine Reifenkette und genauso viele Bälle im ersten Reifen liegen, wie das andere Team. Nun liegt vor jedem Reifen ein Kind. Ziel ist es, alle Bälle zum letzten Reifen zu transportieren. Dabei darf immer nur ein Ball von einem Kind transportiert werden und jeder Ball muss in jedem Reifen kurz abgelegt worden sein.

Variationen

  • die Kinder sitzen im Schneidersitz vor dem Reifen
  • die Kinder stützen im Liegestütz vor den Reifen
  • es werden blaue Bälle in den Anfangsreifen und rote Bälle in den Zielreifen gelegt - die Bälle müssen jeweils auf die andere Seite transportiert werden - also ein Transport in beide Richtungen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Jedes Kind liegt/ sitzt vor seinem Teller. Dann geht es los: Der Apfel, die Pflaume, die Tomate... vom Nachbarkind sieht aber lecker aus! Die klaue ich mir! Dann sehe ich wieder etwas beim Nachbarskind, was ich noch viel lieber haben möchte. Also lege ich mein Stück auf den nächsten Teller und klaue mir wieder etwas vom Nachbarsteller.

Bitte beachte

  • Immer nur einen Ball nehmen und weitergeben.

Materialliste

  • 1 Reifen pro Kind
  • ca. 10 kleine Bälle


Reifen-Lauf

Beschreibung

Es spielen immer zwei Kinder zusammen. Ziel ist es, alle Reifen zum gegenüber liegenden Kegel zu transportieren. Dazu nehmen die Kinder immer einen Reifen hoch, klemmen ihn zwischen ihre Körper ein und versuchen gemeinsam die Strecke zum gegenüber liegenden Kegel zu laufen, ohne dass der Reifen herunterfällt. Während des Transports darf der Reifen nicht mit den Händen gehalten werden. Der Reifen wird am Kegel abgelegt und einer neuer Reifen wird vom Start-Kegel genommen und wie beschrieben transportiert. Gewonnen hat das Team, welches zuerst alle Reifen am Ziel-Kegel abgelegt hat.

Variationen

  • die Kinder klemmen den Reifen mit dem Bauch
  • die Kinder klemmen den Reifen mit dem Rücken
  • ein Kind klemmt den Reifen mit dem Bauch und das andere mit dem Rücken
  • verschieden große Reifen nutzen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Ohne-Hände-Reifen-Transport. Von Ort zu Ort. Immer fort.

Bitte beachte

  • Der Reifen kann nur soweit weg gelegt werden, dass das Häschen noch schafft, hinein zu springen.

Materialliste

  • min. 1 Reifen pro Paar
  • 2 Kegel pro Paar


Häschen in der Grube

Beschreibung

Es spielen immer zwei Kinder zusammen. Ziel ist es zum gegenüber liegenden Kegel zu gelangen. Dazu gibt es einen Springer (Häschen) und einen Reifenleger. Das Spiel startet am ersten Kegel. Das Häschen hockt im Reifen. Der Reifenleger nimmt nun den Reifen über dem Häschen weg und legt ihn, mit etwas Abstand zum Häschen, auf den Boden. Nun springt das Häschen in den Reifen (= Grube). Dort macht es sich klein, damit der Reifenleger den Reifen erneut über dem Häschen weg nehmen und weiter weg ablegen kann. So springt der Hase immer in die nächste Grube. Das Spiel endet, wenn der Kegel erreicht ist.

Variationen

  • Das Ganze geht auch ohne Partner. Jedes Kind kann allein spielen. Dann springt jeder in seinen Reifen, bleibt in der Hocke und schlägt/dreht den Reifen, über den Kopf nach vorn. Ähnlich einem Springseil. Dann wieder reinspringen und wieder drehen....

Mögliche Geschichte(n)

  1. "Häschen in der Grube, saß und schlief. Armes Häschen bist du krank, dass du nicht mehr hüpfen kannst? Häschen hüpf! Häschen hüpf!" Dieses Kinderlied werden wir nun sportlich ausprobieren.

Bitte beachte

  • Der Reifen kann nur soweit weg gelegt werden, dass das Häschen noch schafft, hinein zu springen.

Materialliste

  • 1 Reifen pro Paar
  • 2 Kegel pro Paar


Hütchen stapeln

Beschreibung

Immer zwei Teams spielen eine Staffel gegeneinander. Ziel ist es, die Team-Hütchen auf den eigenen Kegel zu stapeln. Dazu läuft der erste eines Team los, nimmt das hinterste Hütchen, wendet am Wendekegel und legt das Hütchen auf dem Team-Kegel ab. Dann rennt er schnell zum Team zurück und klatscht mit dem nächsten Läufer ab. Dieser rennt wieder zu dem hintersten Hütchen, wendet am hinteren Wendekegel und stapelt das Hütchen auf den Kegel. Dann rennt er zurück und klatscht wieder ab... Das geht solange, bis alle Hütchen auf dem Kegel gestapelt sind. Es gewinnt die Mannschaft, die alle Hütchen gestapelt und abgeklatscht hat.

Variationen

  • Die Kinder starten sitzend oder liegend
  • Die Bewegungsform ändern (Seitstellschritt, rückwärts laufen, Hopserlauf...)
  • Strecke verlängern durch größere Abstände zwischen den Hütchen oder Wendekegel weiter weg stellen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Welches Team stapelt zuerst alle seine Hütchen auf den Kegel?

Bitte beachte

  • Kinder müssen immer erst abklatschen, ehe der nächste los rennen darf
  • immer nur EIN Hütchen transportieren
  • immer bis zum Wendekegel laufen und dort wenden

Materialliste

  • pro Team 2 Kegel
  • pro Team min 6 Hütchen
  • 1 Startmarkierung


Heiße Kartoffel

Beschreibung

Immer zwei Teams spielen diese Staffel gegeneinander. Ziel ist für jedes Team, ihren Kegel (heiße Kartoffel) nach vorne in den ersten Reifen zu bekommen. Dazu rennt immer ein Kind pro Team los und stellt den Teamkegel einen Reifen nach vorn. Dann rennt das Kind zurück und klatscht mit dem nächsten Läufer ab. Dieser rennt wieder zum Kegel und stellt diesen wieder einen Reifen weiter vor. Das ganze geht so lange, bis das erste Team ihren Kegel im ersten Reifen abgestellt hat. Welches Team dann zuerst wieder abgeklatscht hat, gewinnt das Rennen.

Variationen

  • Das Team startet im Sitzen, in Bauchlage...
  • längere Strecke durch mehr Reifen oder größere Abstände zwischen den Reifen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Welches Team bringt die heiße Kartoffel zuerst nach Hause? Diese ist so heiß, dass sie immer nur einen Teller weiter transportiert werden kann. Ihr müsst also zusammenarbeiten und schnell sein. Denn schließlich soll sie ja noch heiß zu Hause ankommen!

Bitte beachte

  • Kinder müssen immer erst abklatschen, ehe der nächste los rennen darf
  • immer nur EINEN Reifen weiter legen

Materialliste

  • min. 8 Reifen für 2 Teams
  • 1 Kegel pro Team
  • eine Startmarkierung


Merke dir den Platz!

Beschreibung

In der Halle liegen ebenso viele Platzmöglichkeiten wie Teilnehmer*innen. Die Teilnehmer*innen verteilen und und bewegen sich frei in der Halle. Auf ein deutlich wahrnehmbares Zeichen durch den/die Übungsleiter*in (Musikstop, Pfiff, Klatschen) sucht sich jedes Kind einen Platz. Jedes Kind gibt diesem Platz die Nr. 1. Danach laufen alle weiter und suchen sich, nach dem nächsten Zeichen, einen anderen Platz. Dieser Platz erhält die Nr. 2. Je nach dem Aufnahmevermögen der Gruppe, können noch weitere Plätze (Nr. 3, Nr. 4...etc.) vergeben werden. Der/ die Übungsleiter*in kann nun verschiedene Nummern aufrufen, die besetzt werden sollen. Bei diesem Spiel steht ausdrücklich nicht das schnelle Ausführen im Vordergrund, vielmehr müssen alle Plätze besetzt sein. Jeder soll sich an seinen Platz erinnern.

Variationen

  • Bewegungsform variieren (Hopserlauf, Kniehebelauf, Seitstellschritte...)
  • Es können zwei oder mehrere Nummern aufgerufen werden, die nun hintereinander angelaufen werden sollen.
  • Es kann eine aufsteigende (1-2-3-4) oder eine absteigende Reihenfolge (4-3-2-1) festgelegt werden.

Mögliche Geschichte(n)

1-2-oder 3! Letzte Chance! Vorbei! Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn keiner mehr geht.

Bitte beachte

  • dass die Kinder nicht zusammenstoßen

Materialliste

  • so viele Kegel/ Hütchen wie Kinder teilnehmen
    • ggf. verschiedene Markierungen nutzen (Teppichfliesen, Reifen, Hocker, Stühle)

 

 


Hilfe, ist mir schlecht!

Beschreibung

Jedes Kind erhält eine Nummer von 1 bis 4 zugeteilt, die es sich bis zum Schluss des Spiels merken muss. Alle Kinder laufen im freigewählten Tempo durch die Halle. Auf ein Zeichen (Musikstopp, Pfiff...) wird eine Nummer aufgerufen. Die betroffenen Kinder spielen, "dass ihnen schlecht geworden ist" und beginnen zu schwanken. Die anderen müssen schnell reagieren und ihre Mitspieler vorsichtig zu einer Matte tragen. Dazu finden sicher immer 3-4 Kinder zusammen, die ein Kind tragen. Wenn alle schwankenden Kinder abgelegt sind, laufen alle Kinder weiter - eine neue Zahl wird aufgerufen.

Variationen

  • Wechsel der Bewegungsform
    • Hopserlauf
    • Seitstellschritte
    • Anfersenlauf
    • Springen...
  • immer 2 Kinder transportieren ein Kind im Sitzen und setzen es auf eine Bank

Mögliche Geschichte(n)

  1. Wem es schlecht geht, dem soll geholfen werden! Genau das üben wir jetzt spielerisch.

Bitte beachte

  • Dass nicht immer die gleichen Kinder zusammenarbeiten.
  • Und die Kinder nicht zusammenstoßen.

Materialliste

  • 2-3 Matten
  • 1-2 Bänke

 

 


Hütchen-Transport

Beschreibung

Hütchen in mehreren Farben werden in Abstand zu den dazugehörigen Reifen im Raum verteilt. Die Aufgabe der Kinder ist es diese Hütchen in die entsprechenden Reifen zu transportieren. Aber hinter jeder Farbe verbirgt sich eine andere Art und Weise des Transports. Zuerst einmal eine Farbe mit den Kindern üben. Dann die nächste Farbe...

  • Blaue Hütchen werden immer auf dem Kopf transportiert. Am besten ohne Festhalten und Herunterfallen.
  • Rote Hütchen werden im Schlusssprung transportiert. Dazu das Hütchen zwischen die Füße oder Knie klemmen und zum Reifen springen, ohne das Hütchen zu verlieren.
  • Gelbe Hütchen werden auf dem Fuß transportiert. Dazu das Hütchen auf die Zehenspitze legen und diese beim Laufen weit nach oben ziehen, also nur auf dem Hacken laufen. Oder wer es schafft, springt einbeinig zum Reifen.

Variationen

  • Wenn alle Hütchen einmal in alle Reifen transportiert wurden, können sie (am besten farbenweise nacheinander) wie eine Frisbee wieder in den Raum geworfen werden. Dann startet eine neue Transport-Runde. Doch können die Kinder ihre Farben selber wählen, die sie transportieren wollen. Aber weiterhin auf die zuvor geübte Art und Weise des Farbtransports achten.
  • Abstände zu den Reifen erhöhen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Es gibt 3 verschiedene Häfen. Das sind die Reifen. Und es gibt jede Menge kleine Schiffchen, die zu ihrem entsprechenden Hafen wollen. Also die gelben Schiffchen wollen in den gelben Hafen. Die roten Schiffchen in den roten Hafen... Ihr helft dabei. Aber Achtung! Jedes Schiff fährt anders zum Hafen. Zuerst die bringe wir die blauen Schiffchen zu ihrem Hafen. Diese werden immer auf dem Kopf transportiert. ...

Bitte beachte

  • Jedes Kind sollte mindestens ein Hütchen transportieren. Wenn die farbigen nicht ausreichen, können weiße "Joker" dazu genommen werden.
  • In der zweiten Runde, wenn die Kinder selbst ihre Reihenfolge der Hütchen wählen, auf die richtige Transportweise achten.

Materialliste

  • Hütchen in verschiedenen Farben (min. 1 Hütchen pro Kind)
  • Reifen (1 Reifen pro Hütchenfarbe)