Schlittenfahrt

Beschreibung

Mit dem Rollbrett werden verschiedene Fahrweisen, durch einen kleinen Parcours ausprobiert. Dazu können folgende Stationen aufgebaut werden:

  • Slalom: 
    - Min. 5 Kegel in einem Abstand von ca. 1,5m werden wechselseitig umfahren.
  • Tunnelfahrt:
    - Auf 4 Hockern liegt eine Weichbodenmatte. Die Kinder rollen drunter durch.
  • Ziehfahrt:
    - Durch zwei Bänke hindurchfahren. Dabei stoßen sich die Kinder am Rand der Bänke ab.
  • Spur nach fahren:
    - Eine gebogene Linie auf dem Hallenboden oder ein Springseil soll mit dem Rollbrett so nach gefahren werden, dass die Linie immer zwischen den beiden vorderen Rollen ist.
  • Drehung auf der Stelle:
    - Wie ein Wirbel drehen sich die Kinder mit dem Rollbrett um die eigene Achse. In beide Richtungen ausprobieren.
  • Vollbremsung:
    - 4 Kegel werden als 2x2m Quadrat aufgestellt. Die Kinder holen über eine lange Strecke hinweg (min. 7m) viel Anlauf und halten im Quadrat = Parkplatz an.
  • Zug um Zug
    - An Kletterstangen oder anderen festen Gegenständen werden lange Springseile geknotet. Die Kinder sitzen auf dem Rollbrett und ziehen sich mit beiden Händen am Seil, zur Kletterstange heran. Eine Hand fässt dabei immer vor die andere Hand.

Mögliche Geschichte

  • Schlittenfahrt in der Turnhalle? Klar! Auf Rollen! Probiert doch mal diverse Fahrvarianten aus und absolviert verschiedene Manöver.

Bitte beachte

  • Parkplatz: Rollbretter werden mit den Rollen nach oben abgelegt.
  • Rollbrettregeln beachten!
    • Abstand halten!
    • Nicht zusammen stoßen!
    • Nicht aufs Rollbrett stellen!
    • lange Haare zum Zopf zusammen binden/ ins Shirt stecken!
    • Kordeln/ Schnüre wegstecken!
    • Hände sichern: Sicherheitslöcher/ Ausbuchtungen der Rollbretter nutzen!

Materialliste

  • 4 Hocker
  • 1 Weichbodenmatte/ Niedersprungmatte
  • 4-9 Rollbretter
  • 3-5 Springseile
  • 9 Slalomstangen oder Kegel
  • 2 Bänke
  • Kletterstangen oder andere stabile Befestigung


Curling

Beschreibung

Von einer Startmarkierung aus, werden 3 Curlingssteine (Wurfsäckchen, Frisbees, Tauchringe...) in Richtung des Zielkreises geworfen. Die verschiedenen Ringe im Zielkreis, bedeuten verschiedene Punktezonen. Nach drei Würfen werden die Punkte addiert.

Variationen

  • Abstand zwischen Startmarkierung und Zielkreis variieren.
  • Zwei Spieler spielen auf einem Feld und versuchen ihre Curlingsteine
    näher an den Mittelpunkt des Zielkreises zu spielen.
  • Dabei können die gegnerischen Curlingsteine im Zielkreis weggestoßen werden.

Mögliche Geschichte(n)

  • Wie die Profis auf dem Eis, werfen wir hier unsere Curlingsteine in den Zielkreis, der verschiedene Punktezonen hat. Wie viele Punkte schaffst du?

Bitte beachte

  • Curlingsteine nur zum Zielkreis werfen! Nicht durch den Raum!
    Nach dem Versuch, werden alle Curlingsteine zurück zur Startmarkierung gelegt.
  • Eine nahegelegene Wand hinter dem Zielkreis, verhindert das weiterrutschen und ergibt die Möglichkeit einer Bande.

Materialliste

  • Kreppband
  • 2 Springseile (Abwurf-Markierung)
  • 6-12 Curlingsteine (Wurfsäckchen, Teppichfliesen,Tauchringe)


Schneemann bauen

Beschreibung

Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit sind gefragt: Wer baut hier am schnellsten seinen Schneemann?
Dazu liegen Medizinbälle, Tauchringe und Kegel bereit. Für die Fitness, sind Material und Bauplatz durch eine kleine Strecke getrennt. Immer nur ein Bauteil wird geholt und zum Bauplatz gebracht.

Variationen

  • Kann als Staffel gespielt werden.
  • Zeit stoppen.
  • Strecke zwischen Material und Bauplatz variieren: länger, kürzer,
    mit Hindernissen, rückwärts laufen .
  • Den höchsten Schneemann bauen.

Mögliche Geschichte(n)

  • Schneemann bauen geht nicht nur draußen im Schnee. Wir machen das auch gern im Sportraum.
  • Reim:
    • Die große Kugel kommt nach unten.
    • In die Mitte kommt der Bauch.
    • Oben drauf der kleine Kopf.
    • Komm, das kannst du auch!
    • Dazwischen halten Ringe alles schön stabil.
    • Mit dem Kegel-Hut, ist das ganz schön viel.

Bitte beachte

  • Nicht schummeln!
  • Immer nur ein Bauteil wird transportiert.

Materialliste

  • ggf. 1 Rollmatte (als Strecken-Markierung)
  • min. 6 Medizinbälle
  • min. 6 Tauchringe
  • min. 2 Kegel

 


Schwämme-Schlacht

Beschreibung

Zwei Teams bilden und ein Spielfeld kennzeichnen, was zwei Felder und eine Mittellinie hat. Spielfeldgröße der Spieleranzahl anpassen. Ziel von jedem Team ist es, die Schwämme ins andere Spielfeld zu werfen und das eigene Feld möglichst von allen Schwämmen zu befreien. Nach einer bestimmten Zeit wird von 10 auf 0 heruntergezählt und dann darf kein Schwamm mehr geworfen werden. Dann legt jedes Team die Schwämme, die im eigenen Feld liegen, als eine Schlange und zählt sie ab. Das Team, welches weniger Schwämme hat, gewinnt.

Variationen

  • Es darf nur 1 Schwamm pro Hand transportiert werden/oder geworfen werden.
  • Den Kindern eine bestimmte Farbe zuordnen. Sie dürfen nur noch eine Schwammfarbe werfen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Auf die Schwämme! Fertig! Los!

Bitte beachte

  • Welches Team schummelt und nach dem Schluss noch weitere Schwämme wirft, kann nicht gewinnen. Dann gibt es 10 Strafschwämme dazu.

Materialliste

  • Spielfeldmarkierung
    • min. 1 Bank
    • min. 4 Kegel
    • min. 2 Springseile
  • 40-60 bunte Schwämme

 

 


Schlaufuchs-Hockey

Beschreibung

Jedes Kind bekommt eine Hürden-Stange und einen Tennisball. Ziel ist es, den Ball durch einen Parcours zu rollen. Dazu soll der Ball nur mit der Stange angestupst werden, sodass er immer nur kurz nach vorne rollt. Der Ball sollte dabei nicht zu weit weg “geschossen” werden.

Mögliche Parcours-Elemente:

  • Slalom
  • einer Spur folgen (Springseil)
  • eine 8 fahren um zwei Reifen herum führen
  • Tunnel (Tisch/ Stuhl) - hier dem Ball etwas mehr Schwung geben, damit er durch den Tunnel kommt. Am besten mit einem mehrmals geschwungenen Seil einen Halbkreis ein Ziel definieren, worüber der Ball nicht hinausrollen darf.

Variationen

  • Zeit stoppen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Hockey geht nicht nur auf dem Eis. Wir Schlaufüchse können das auch anders.

Bitte beachte

  • Der Ball soll nicht angeschlagen werden und dann weit weg rollen - wir spielen kein MiniGolf
  • Vorsichtig den Ball durch den Parcours führen, indem er leicht angestubst wird

Materialliste

  • Hürdenstangen
  • Tennisbälle
  • Springseile
  • Reifen
  • Hütchen
  • ggf. Tunnel (Tisch/ Stuhl/ Hocker)

 

 


Rette sich wer kann

Beschreibung

Dieses Spiel eignet sich sehr gut als Abschlussspiel, weil man sämtliche Materialien aus der Sportstunde nutzen kann.

Alle Kinder laufen im Raum wild umher. Der Übungsleiter sagt an, welche Aufgabe erfüllt werden soll. Zum Beispiel: “Rette sich wer kann...

...auf einer Matte!

...an etwas Blauen!

...in einem Reifen!

...neben einem anderen Kind!

…mit einem Bein auf einem Seil!

…mit einer Hand auf der Bank!

…mit einer Hand + einem Fuß auf dem Boden!

…mit dem Po an der Wand!

...unter einem Gegenstand!

...an etwas aus Holz!

Um das Spiel und auch die Sportstunde zu beenden, hat sich bewährt, als letzte Aufgabe zu rufen: “Rette sich wer kann mit einer Hand auf meiner Hand!” So hat man als Übungsleiter ganz schnell alle Kinder zusammen geholt und kann sich verabschieden.

Variationen

  • Bewegungsformen verändern
    • Hopserlauf, rückwärts laufen, im Entengang, Seitwärtsschritte, auf Zehenspitzen...
  • Eignet sich auch zum gemeinsamen, spielerischen Aufräumen ("Rette sich wer kann mit einem Reifen bei mir!" oder "Rette sich wer kann mit einem Hütchen auf dem Kopf! Kommt damit zu mir gelaufen!"...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Ein Abschlussspiel zum Rennen und Aufgaben lösen.

Bitte beachte

  •  Falls es zu eng ist zum Rennen, Zusammenstoßen vermeiden, indem man andere Gangarten wählt (Krebsgang, auf Zehenspitzen, auf den Hacken...)

Materialliste

  • alles was im Raum/ Garten zur Verfügung steht

 

 


Puzzle-Staffel

Beschreibung

Je nach Gruppengröße und vorhandenem Material werden 2-4 kleine Teams gebildet. Jedes Team bekommt den gleichen Parcours (wenig aufwendig: 1x Hürde, Start-Zielmarkierung, Springseil zum drüber springen oder balancieren). Am Ende jeden Parcours liegen verschiedenfarbige Schwämme für das Team bereit. Der/die Übungsleiter/in (ÜL) baut aus 6-8 Schwämmen ein Muster, am Start der Staffel und für alle Teams gut sichtbar. Ziel ist es, dieses Muster nachzubauen. Dazu läuft der erste Spieler eines Teams los - über den Parcours - holt EINEN Schwamm und kommt zurück - klatscht mit dem nächsten Läufer ab - legt seinen Schwamm ab und stellt sich hinten an. Das Ganze rotiert so lange, bis jedes Team das Muster fertig hat. ACHTUNG: Die Schwämme müssen in der gleichen Farbreihenfolge liegen, wie im Muster des ÜL!

Variationen

  • Muster zuerst einfach halten, damit das Spielprinzip erstmal klar wird
  • danach erst steigern, mit verschiedenen Mustern (Kreis, Rakete, Smiley, Block...)
  • Parcours verändern/ schwieriger machen (einmal um den Kegel laufen, Hampelmann am Kegel, mehr Hürden...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Schaut genau hin! Euer Puzzle sollte am Ende ganz genauso aussehen. Dazu läuft immer ein Kind den kleinen Parcours, holt ein Puzzleteil (= Schwamm) und legt es an richtiger Stelle ab.

Bitte beachte

  • Immer nur ein Teil transportieren!
  • Ausrichtung und Farbe des Musters muss übereinstimmen, damit das Spielziel erreicht ist.
  • Es geht nicht um Schnelligkeit, sondern um das richtige Muster.

Materialliste

  • 40-50 bunte Schwämme
    • ca. 8-10 pro Team (gleich viele einer Farbe pro Team)
  • Reifen für die Schwämme
    • 2 einer Farbe pro Team (einer zum Musterlegen und einer in dem die ganzen Schwämme bereit liegen)
  • Parcours-Elemente
    • Kegel
    • Springseile
    • Balanciersteine
    • Bänke...

 

 


Kreidehopse

Beschreibung

Mit Kreide werden verschiedene Hopse-Spiele auf einen glatten, festen Boden gemalt. Der/die Übungsleiter/in macht das Springen vor. Danach springen alle Kinder durch diese Hopsen.

Variationen

  • von einfach zu schwierig -> also erstmal die Grundidee der Hopse üben und dann erweitern/ schwieriger machen
    • Wechseln zwischen einbeinig springen und mit beiden Beinen
    • vorwärts und rückwärts versuchen
    • fortlaufend einen Tennisball um den Körper kreisen (vor dem Bauch und hinter dem Rücken von Hand zu Hand wechseln)
    • Konzentrationsaufgaben dazu geben:
      • bei jedem blauen Feld soll einmal geklatscht werden
      • alle roten Felder dürfen nicht genutzt werden (rot ist Lava)
      • falls die Felder variieren (Viereck, Kreis, Dreieck), die verschiedenen Formen/ Farben benennen bei jedem Sprung
  • ein Kind springt vor - alle anderen machen das nach - dann wechseln
  • die verschiedenen Felder für ein Spiel nutzen (z.B. “Rette sich wer kann”)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Hüpf, hüpf, hurra! Springen ist ganz wunderbar!
  2. Rentierhopse, um fit zu sein den Schlitten ziehen zu können.
  3. Osterhasen-Trainings-Hopse für kräftige Sprungbeine.

Bitte beachte

  • ggf. die Erzieher*innen fragen, ob Kreide auf dem Boden in Ordnung ist.
  • Abstand zwischen den Kindern lassen, damit jeder in seinem/ ihren Tempo springen kann

Materialliste

  • Kreide

 

 


Inselfange

Beschreibung

Der/die Spielleiter/in legt in einem großen Spielfeld die Inseln (Matten oder Teppichfliesen) so aus, dass die Kinder von Insel zu Insel laufen und springen können. Es gibt einen Fänger. Alle anderen Kinder verteilen sich zu Beginn auf den Inseln. Der Fänger möchte alle Kinder fangen/ antippen. Wer angetippt ist, geht aus dem Spielfeld raus und hat eine Pause. ACHTUNG: Alle Kinder (auch der Fänger) dürfen nur auf den Inseln laufen! Wer ins “Wasser” (also daneben) tritt, ist ebenfalls raus. Das Spiel endet, wenn alle Kinder gefangen wurden.

Variationen

  • mehr Fänger - je nach Anzahl der Kinder und der Spielfeldgröße 
  • die Inseln weiter auseinander schieben, sodass die Kinder springen müssen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Ihr steht auf euren Inseln und ahnt nichts Schlimmes. Doch der Inselschreck geht um und möchte euch ins Wasser schubsen. Ihr müsst also schnell sein und von Insel zu Insel springen, damit er euch nicht fängt. Aber Vorsicht! Das Wasser ist fürchterlich kalt und ihr wollt auf keinen Fall nass werden. Also nur die Inseln berühren und nicht ins Wasser fallen.

Bitte beachte

  • mindestens eine Teppichfliese pro Kind
  • oder mindestens eine Matte pro zwei Kinder

Materialliste

  • 1-3 Leibchen (Fänger)
  • min. 1 Turnmatte pro 2 Kinder
    • oder 1 Teppichfliese pro Kind

 

 


Brennball

Beschreibung

Entlang des Spielfeldrandes werden Matten hingelegt. Anzahl der Matten der Spielfeldgröße anpassen. Ein Reifen wird in die Mitte des Spielfeldes gelegt oder in die Nähe des Starts. Danach werden die Spieler*innen in zwei Teams eingeteilt, in das „Laufteam“ und das „Löschteam". Das Laufteam stellt sich hinter der Startmarkierung auf, das Löschteam verteilt sich im Spielfeld. In jedem Durchgang wirft eine Person den Ball von der Startmarkierung in das Feld und versucht eine Runde bis zum Ziel zu laufen. Dabei kann sie zum Schutz auf einer der Matten anhalten. Das gegnerische Team muss währenddessen den Ball so schnell wie möglich in den Reifen (= zum Löschen) befördern. Befindet sich eine laufende Person mit mindestens einem Körperteil im Moment des „Löschens“ auf einer Matte, darf sie in der nächsten Runde von dort aus weiterlaufen. Wer das nicht schafft scheidet aus und muss zurück zum Start (hinten anstellen). Nach einem „Löschen“ wird der Ball ohne Unterbrechung zu der nächsten Person an der Startlinie zugepasst. Mit deren Wurf wird das Spiel fortgesetzt. Alle Teammitglieder des Laufteams dürfen zweimal werfen, dann wechseln die Teams die Rollen der Läufer und Löscher. Alle Spieler*innen, die es bis zur letzten Matte schaffen, ohne zu “verbrennen”, sammeln für ihr Team einen Punkt. Schafft eine Person einen “Home-Run” (nach dem Wurf eine komplette Runde ohne Unterbrechung), so erhält das Team dafür drei Punkte. Alle Punkte werden addiert. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Variationen

  • neben oder anstelle der Matten Hindernisse einbauen (Bänke, Hocker, Kästen, Weichbodenmatten...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Der Ball ist heiß! Das Läuferteam will den Ball möglichst weit weg werfen und solange er heiß ist möglichst weit laufen. Das andere Team möchte den heißen Ball löschen. Fängt ihn also schnellstmöglich ein und bringt ihn zum Löschmeister, der ihn ablöscht. Sobald das passiert ist, muss das Läuferteam sicher stehen.

Bitte beachte

  • das Team vom Löschmeister darf nicht vor dem Läuferteam-Wurfkind lauern. Am besten eine Linie ausmachen, hinter der sich das Löschteam befinden muss.
  • das Löschteam verteilt sich am besten gut in der Halle und passt sich den Ball bis zum Löschmeister zu. Das geht meist schneller, als dass ein Kind fängt und dann allein zum Löschmeister rennt.

Materialliste

  • mindestens:
    • 1 Ball
    • 1 Reifen
    • 6 Turnmatten
  • optional:
    • Bänke, Hocker, Kästen

 

 


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