Schneeflöckchen

Beschreibung

Dieses Laufspiel ist eine Variante von Steh!-Geh!. Nur gibt es keine festen Fänger. Während des Laufens, darf jedes Kind jedes andere Kind durch Auf-den-Rücken-Tippen zum Stehen bringen. Jedes noch laufende Kind darf die Stehenden durch Einhaken und Einmal-um-die-Achse-drehen befreien. Es sollte also ein großes Spielfeld zur Verfügung stehen.

Variationen

  • Eine Schneeflocke hat immer mindestens 6 Ecken. Also:
    • Wer angetippt wurde, macht 6 Hampelmänner und ist dann wieder frei.
    • Wer angetippt wurde, hakt sich beim Fänger ein und sie laufen gemeinsam weiter. Wenn sie noch ein drittes Kind aufnehmen, ist die Schneeflocke fertig gebildet (6 Beine/ 6 Arme) und alle dürfen wieder allein weiter laufen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Schneeflocken tanzen durch den Raum. (Die Arme weit ausbreiten und im Kreis drehen.) Wer weiß denn überhaupt wie eine Schneeflocke aussieht? Genau die hat 6 Strahlen/ Stacheln/ Arme/ Beine. Wenn sich jetzt immer drei Schnee-Kinder zusammenfinden, wie viele Beine habt ihr dann zusammen? Richtig, 6! Also sind immer drei Kinder zusammen eine Schneeflocke. Auf geht's zum Spiel.

Bitte beachte

  • Das Spielfeld sollte ordentlich groß sein.

Materialliste

  • nichts

 

 


Zahlenlauf

Beschreibung

Alle Kinder in 3er-Gruppen laufen lassen. Dabei gibt der erste jeweils Tempo und Richtung an. Nun ruft der Spielleiter Zahlen zwischen 1 und 3, welche folgende Reaktionen in den Gruppen auslösen:

1 = der Vorderste Läufer jeder Gruppe grätscht die Beine. Alle dahinter krabbeln hindurch und stellen sich vorne an (die Reihenfolge der Kinder

wechselt also).

2 = alle Läufer bleiben stehen, drehen sich um und wechseln die Laufrichtung. Der dritte Läufer ist nun also erster.

3 = der letzte Läufer jeder Gruppe überholt alle und wird zum Anführer der 3er Gruppe.

Variationen

  • Bewegungsart wechseln
    • Hopserlauf, rückwärts laufen, hüpfen, Krebsgang...

Mögliche Geschichte(n)

  1. Passt auf! Jetzt kommt der Zahlenlauf! Jede Gruppe mit 3 Personen, wird drehen, kriechen und überholen.

Bitte beachte

  • Die Lauffläche sollte der Gruppengröße angepasst sein, damit die 3er Gruppen nicht zusammenstoßen.

Materialliste

  • nichts

 

 


Rette sich wer kann

Beschreibung

Dieses Spiel eignet sich sehr gut als Abschlussspiel, weil man sämtliche Materialien aus der Sportstunde nutzen kann.

Alle Kinder laufen im Raum wild umher. Der Übungsleiter sagt an, welche Aufgabe erfüllt werden soll. Zum Beispiel: “Rette sich wer kann...

...auf einer Matte!

...an etwas Blauen!

...in einem Reifen!

...neben einem anderen Kind!

…mit einem Bein auf einem Seil!

…mit einer Hand auf der Bank!

…mit einer Hand + einem Fuß auf dem Boden!

…mit dem Po an der Wand!

...unter einem Gegenstand!

...an etwas aus Holz!

Um das Spiel und auch die Sportstunde zu beenden, hat sich bewährt, als letzte Aufgabe zu rufen: “Rette sich wer kann mit einer Hand auf meiner Hand!” So hat man als Übungsleiter ganz schnell alle Kinder zusammen geholt und kann sich verabschieden.

Variationen

  • Bewegungsformen verändern
    • Hopserlauf, rückwärts laufen, im Entengang, Seitwärtsschritte, auf Zehenspitzen...
  • Eignet sich auch zum gemeinsamen, spielerischen Aufräumen ("Rette sich wer kann mit einem Reifen bei mir!" oder "Rette sich wer kann mit einem Hütchen auf dem Kopf! Kommt damit zu mir gelaufen!"...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Ein Abschlussspiel zum Rennen und Aufgaben lösen.

Bitte beachte

  •  Falls es zu eng ist zum Rennen, Zusammenstoßen vermeiden, indem man andere Gangarten wählt (Krebsgang, auf Zehenspitzen, auf den Hacken...)

Materialliste

  • alles was im Raum/ Garten zur Verfügung steht

 

 


Feuer! Wasser! Sturm!

Beschreibung

Alle Kinder laufen durch den Raum. Der/ die Übungsleiter/in gibt ein Kommando ("Feuer!" oder "Wasser!"...) und alle Kinder müssen so schnell wie möglich die Aufgabe ausführen. Wer als Letztes reagiert, scheidet aus und darf aussuchen, was als nächstes Kommando gesagt werden soll.

Vor Beginn des Spiels werden die Begriffe definiert und einmal geübt:

  • Feuer: Alle Kinder rennen an eine Tür.
  • Wasser: irgendwo oben drauf retten/ Füße dürfen nicht auf dem Boden sein.
  • Sturm: bäuchlings auf den Boden legen/ klein machen/ an etwas Festem festhalten.

Variationen

  • Eis: alle frieren ein - keiner darf sich mehr bewegen.
  • Kaugummi: mit beiden Händen an eine Wand kleben/an ein anderes Kind kleben.
  • Wackelpudding: stehenbleiben und den ganzen Körper ausschütteln
  • Tannenbaum: mit gegrätschten Beinen und lang über den Kopf gestreckten Armen - Handflächen zusammen - stehen bleiben.
  • Schlitten: auf eine Bank setzen (wie auf einem Schlitten = ein Bein auf jeder Seite)
  • Schnee-Engel: auf den Rücken legen und dabei Arme und Beine auf- und zusammenschieben
  • Schneeflocke: Tanzt vergnügt auf der Stelle, mit langgestreckten Armen
  • Skifahren: gaaanz laaange Schritte machen, dabei die Fußsohlen schieben
  • Osterhase: mit geschlossenen Beinen hüpfen, dabei formen die Hände Ohren am Kopf
  • Sonne: stehen bleiben, mit weit gegrätschten Beinen und lang zur Seite ausgestreckten Armen
  • Osterei: hinhocken, klein und rund machen

Mögliche Geschichte(n)

Bitte beachte

  • Alle Aufgaben zuerst einmal durchsprechen und ausprobieren, damit jedes Kind weiß, was gemeint ist.

Materialliste

  • nichts
  • was in Umgebung zur Verfügung steht (Tür, Bank, Baum, Stuhl...)

 

 


Zoospaziergang

Beschreibung

Ein Erwärmungsspiel, bei dem die Kinder kreativ sein können. Alle Kinder denken sich ein Tier aus, welches sie gern haben und denken sich eine passende Fortbewegung dazu aus. Ein Kind beginnt und nennt ein Tier. Damit alle anderen Kinder wissen, wie sie laufen sollen, macht das Kind die Bewegung vor. Es wird immer von einer Seite zur anderen gelaufen. Oder, je nach gegebenen Platz, auch hin und zurück. Danach ist das nächste Kind, mit einem neuen Tier, dran. 

Variationen

  • passende Laute zu den Tieren machen
  • ganz langsame Tiere auswählen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Wir laufen durch den Zoo und gehen mit einigen Tieren ein paar Schritte spazieren. Jeder überlegt sich, welches Tier er/ sie gern im Zoo treffen möchte und wie es sich fortbewegt. Jeder kommt dran. Wir wollen möglichst viele verschiedene Tiere treffen. 

Bitte beachte

  • Es kommt nicht darauf an, wer als Erste*r auf der anderen Seite ist, sondern auf die korrekte Ausübung der Fortbewegung.
  • Darauf achten, dass möglichst viele verschiedene Fortbewegungen (laufen, kriechen, hüpfen, schleichen, auf Zehenspitzen...) vorkommen, damit es eine umfassende Erwärmung wird. Gegebenfalls bei der Auswahl der Tiere und Art der Fortbewegung helfen.
  • Es hat sich bewährt, dass zuerst alle Kinder auf einer Seite angekommen sein müssen, bevor sich alle Kinder wieder zurück bewegen. Sonst gibt es zu viel Chaos und Wettbewerb, schnell fertig zu sein.

Materialliste

  • eventuell eine Start- und Zielmarkierung

 

 


Alle Hände, alle Füße

Beschreibung

Alle Kinder laufen durch den Raum und lauschen auf die Aufgabe, die Hände oder Füße machen sollen. Zum Bsp.:

"Alle Hände winken dem Himmel." im Wechsel mit: "Alle Hände winken dem Fußboden/ Gras."

"Alle Füße laufen auf Zehenspitzen."

"Alle Hände berühren die Füße."

"Alle Hände suchen sich zwei andere Hände."

"Alle Füße zeigen in die Luft."

"Alle Füße klatschen an den Po.”

“Alle Hände klatschen vor und hinter dem Körper.”

“Alle Hände klatschen unter den Beinen.”

“Alle Füße laufen auf den Fersen.”

Variationen

  • Während den Aufgaben, variieren die Laufarten (Hopserlauf, Entengang, rückwärts laufen...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Mögliche Ansprache vor dem Spiel: "Sind eure Hände und Füße schon wach? Die brauchen wir jetzt!"

Bitte beachte

  • Je nach Ausdauer und Länge des Spiels, kann es ein sehr anstrengendes Erwärmungsspiel sein.

Materialliste

  • nichts

 

 


Ente, Ente, Fuchs

Beschreibung

Alle Kinder sitzen oder stehen im Kreis. Ein Kind wird als Fuchs ausgewählt und verlässt seinen Platz. Es geht um den Kreis herum und berührt dabei jedes Kind vorsichtig am Kopf. Dabei sagt es jedes Mal „Ente“. Bei einem beliebigen Teilnehmer sagt er „Fuchs“ und rennt in Laufrichtung weg. Der „Fuchs“ steht schnell auf und versucht in gleicher Laufrichtung zuerst wieder in der Lücke zu stehen.  Erreicht diese den freigewordenen Platz ohne überholt worden zu sein, darf er sich dort hinsetzen/stellen. Der „ Fuchs“ ist nun der nächste Läufer um den Kreis. Wird der Weglaufende überholt, ist er nochmal dran.

Variationen

  • Die Kinder im Kreis sitzen/ hocken.
  • Die Kinder im Kreis sitzen mit geschlossenen Augen.
  • Bei größeren Gruppen/ vielen Kindern können zwei Füchse parallel laufen.
  • Die Kinder die als "Ente" getippt werden, machen eine Kniebeuge oder Hampelmann.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Alle Kinder stehen im Kreis. Das ist der Ententeich. Ein Fuchs schleicht um den Teich und tippt alle Enten an. Auf einmal findet er einen zweiten Fuchs und läuft mit diesem um die Wette: Wer kommt zuerst wieder im Fuchsbau an?

Bitte beachte

  • Die Abstände zwischen den stehenden Kindern sollten möglichst gleich und nicht so groß sein, damit die Läufer die große Lücke (den Fuchsbau) erkennen.
  • Damit der Kreis (Ententeich) beim Spielen nicht immer kleiner wird, kann er mit Springseilen markiert werden.
  • Für eine bessere Orientierung können Markierungen am Kreis (Ententeich) helfen, an denen die Enten stehen/ sitzen.

Materialliste

  • geht komplett ohne Material
  • hilfreich sind Springseile oder kleine Markierungen (z. Bsp. Hütchen oder Schwämme)

 

 


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