Dool-down bauen

Beschreibung

Aus zusammen gesammelten Gegenständen (zum Beispiel aus vorherigen Spielen), sollen Skulpturen gebaut werden. Jedes Team oder jedes Kind lässt seiner Fantasie freien Lauf und denkt sich einen Namen für sein Werk aus. Nach ca. 5 Minuten präsentieren die Kinder ihre Werke untereinander.

 

Varianten

  • Der Spielleiter gibt ein Thema vor: Tier/ Action-Held/ Fahrzeug/Sehenswürdigkeit...
  • Die Teams versuchen den höchsten Turm zu bauen.
  • Nach Farben geordneten Turm bauen.

Bitte beachte

  • Es gibt kein Falsch! Es geht um Ruhe und Kreativität.

Materialliste

  • alle möglichen Materialien
    • Federbälle, Softbälle, Tennisbälle,
    • Sandsäckchen,
    • Jongliertücher,
    • Springseile,
    • Hütchen, Kegel..


Choreografie-Challenge

Beschreibung

In kleinen Teams erarbeiten die Kinder eine kurze Abfolge von Bewegungen. Diese Choreografie wird geübt und aufgeführt.

Dazu wird die Gruppe in Teams mit jeweils zwei bis vier Kindern aufgeteilt. Jedes Team bekommt die Aufgabe, eine kurze Abfolge von 5 Bewegungen oder Tanzschritten auszudenken. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – alles ist erlaubt, von Sportbewegungen über witzige Posen bis hin zu kleinen Tanzelementen. Anschließend haben die Kinder etwa 15 bis 20 Minuten Zeit, um gemeinsam Ideen zu sammeln, sich abzusprechen und die Bewegungen mehrmals zu üben. Zum Abschluss präsentiert jedes Team seine Choreografie der gesamten Gruppe. Die Vorstellung dauert nur eine knappe Minute. Danach können die anderen Kinder mitmachen und die gezeigten Bewegungen nachmachen. Das sorgt nicht nur für Applaus und Lachen, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl.

Varianten

  • Themen-Challenge: Jede Gruppe bekommt ein Thema (Tiere, Sportart, Superhelden) für ihre Choreografie.
  • Zeitdruck: Die Spielleitung gibt eine begrenzte Zeit vor (z. B. nur 5 Minuten zum Erfinden und Einüben).

Bitte beachte

  • Der Spielleiter kann in der Kreativphase von Gruppe zu Gruppe gehen, Impulse geben oder Hilfestellung leisten, falls ein Team ins Stocken gerät.

Materialliste

  • nichts


Atomspiel

Beschreibung

Alle Kinder laufen frei über das Spielfeld. Auf ein Signal hin ruft der Spielleiter eine Anzahl von Atomen, beispielsweise „4 Atome!“. Nun versuchen sich die Kinder so schnell wie möglich in dieser Anzahl zu verbinden - also gruppenweise zusammen finden und an den Händen fassen.  Einige Kinder bleiben dann übrig, da sie zu wenige sind, um ein Atom in der gerufenen Größe zu bilden. Diese Kinder scheiden aus. Anschließend bewegen sich alle anderen Kinder weiter und eine neue Atomzahl wird genannt. Nach einigen Runden sind nur noch wenige Spieler*innen auf dem Feld und das Spiel ist beendet.

 

Variante

  • Ohne Ausscheiden: Stattdessen erledigen die übrig gebliebenen Kinder kleine Zusatzaufgabe (10 Hampelmänner/ 5 Liegestütze...). Anschließend dürfen sie wieder mitspielen.
  • Mit Zusatzaufgaben: Vor der neuen Atomzahl werden Anzahl von bestimmten Körperteilen (4 Hände, 3 Füße, 1 Ellenbogen, 1 Knie etc.), die den Boden berühren dürfen, festgelegt. Dann wird die Atomzahl genannt und die Kinder müssen sich in der Atomgruppe wie gefordert aufstellen und mindestens 10 Sekunden halten, sodass die Spielleitung schauen kann, ob die Aufgabe erfüllt wurde.
  • Gemeinsamkeiten finden: Ein bestimmtes Merkmal, wie beispielsweise „Augenfarbe“, „Schuhgröße“, „Sockenfarbe“ oder "Alter" wird als Gruppenmerkmal definiert. Alle Kinder, mit dem gleichen Merkmal, finden sich zu einer Gruppe zusammen.
  • Darstellende Fähigkeiten: Zur Atomanzahl wird zusätzlich eine Form/ ein Tier/ eine Zahl bestimmt, die die Kinder in der Gruppe darstellen sollen.

 

Beachte

  • Nicht immer die gleichen Kinder sollen zusammen finden.
  • Vom Leichten zum Schwierigen - also erst mit der Grundform des Spiels anfangen und dann mit Varianten steigern.

Materialliste

  • nichts

 


Alle, die... Reifenspiel

Beschreibung

Die Kinder stehen im Kreis. Jedes Kind steht dabei in einem Reifen. Nur ein Kind steht in der Mitte, ohne Reifen. Dieses Kind denkt sich eine Aussage aus und spricht diese laut aus. Die Kinder im Kreis, auf die diese Aussage zutrifft, müssen ihren Platz wechseln - also in einen anderen Reifen gehen. Das Kind aus der Mitte versucht währenddessen einen freien Platz im Reifenkreis zu erhaschen. Das Kind, welches keinen freien Reifen mehr findet, ist das neue Mitte-Kind und denkt sich eine neue Aussage aus. Zum Beispiel:

  • Alle, die ein blaues Shirt anhaben...
  • Alle, die eine kurze Hose tragen...
  • Alle, die lange Haare haben...
  • Alle, die Spinat mögen...

 

Variante

  • Den Kreis größer machen.
  • Keiner darf mit seinem Reifennachbarn wechseln. Es muss mindestens ein Reifen Abstand sein.
  • Statt Reifen können auch Teppichfliesen oder Balanciersteine genutzt werden.

 

Beachte

  • Nicht drängeln und schubsen - fair bleiben.
  • Aufpassen, dass die Reifen nicht wegrutschen.

Materialliste

  • 1 Reifen oder Teppichfliesen oder Balanciersteine weniger als Kinder

 


Koordinationsspiele

Beschreibung - Reifen ziehen

Zwei Kinder bilden ein Paar. Einer steht im Reifen und der andere hält das Springseil in den Händen, welches am Reifen fest geknotet ist. Ziel ist es, eine vorgegebene Strecke zu gehen. Das im Reifen stehende Kind darf den Reifen nicht verlassen. Es muss sich also im Reifen entsprechend so schnell oder langsam fortbewegen, wie das Partnerkind das Tempo angibt. Dieses zieht rückwärtslaufend und das Reifenkind beobachtend den Reifen ins Ziel. Im Ziel angekommen tauschen die Kinder die Positionen.

  • Variante: Auf der Strecke sind Hindernisse (Hürden) aufgebaut, die übersprungen werden müssen.

 

Beschreibung - Koordinationsleiter

An Rand einer Koordinationsleiter werden Hütchen mit Tennisbällen platziert. Ein Kind springt durch die freien Felder der Koordinationsleiter und bringt die Tennisbälle in eine neue Position. Dabei gilt:

  1. Bälle, die in der Koordinationsleiter liegen, müssen auf die Hütchen außerhalb der Leiter platziert werden.
  2. Bälle, die auf den Hütchen liegen, müssen in das freie Feld der Koordinationsleiter gelegt werden.
  • Variante: Kann als Staffel gespielt werden.

 

Beschreibung - Balanciersteine

Die Kinder laufen vorsichtig von einem Balancierstein zum nächsten und versuchen dabei nicht den Boden zu berühren. Zwischendrin legen sie die Tennisbälle auf die Hütchen oder nehmen den Tennisball vom Hütchen ab und legen ihn in den Reifen. Aber vorsichtig! Nicht vom Balancierstein fallen.

Materialliste

  • Reifen
  • Hütchen
  • Kegel (mit Hürden)
  • Springseile
  • Koordinationsleiter
  • Tennisbälle


Vom Teller klauen

Beschreibung

Es gibt zwei Teams - jedes Team hat eine Reifenkette und genauso viele Bälle im ersten Reifen liegen, wie das andere Team. Nun liegt vor jedem Reifen ein Kind. Ziel ist es, alle Bälle zum letzten Reifen zu transportieren. Dabei darf immer nur ein Ball von einem Kind transportiert werden und jeder Ball muss in jedem Reifen kurz abgelegt worden sein.

Variationen

  • die Kinder sitzen im Schneidersitz vor dem Reifen
  • die Kinder stützen im Liegestütz vor den Reifen
  • es werden blaue Bälle in den Anfangsreifen und rote Bälle in den Zielreifen gelegt - die Bälle müssen jeweils auf die andere Seite transportiert werden - also ein Transport in beide Richtungen

Mögliche Geschichte(n)

  1. Jedes Kind liegt/ sitzt vor seinem Teller. Dann geht es los: Der Apfel, die Pflaume, die Tomate... vom Nachbarkind sieht aber lecker aus! Die klaue ich mir! Dann sehe ich wieder etwas beim Nachbarskind, was ich noch viel lieber haben möchte. Also lege ich mein Stück auf den nächsten Teller und klaue mir wieder etwas vom Nachbarsteller.

Bitte beachte

  • Immer nur einen Ball nehmen und weitergeben.

Materialliste

  • 1 Reifen pro Kind
  • ca. 10 kleine Bälle


Hütchen-Transport

Beschreibung

Hütchen in mehreren Farben werden in Abstand zu den dazugehörigen Reifen im Raum verteilt. Die Aufgabe der Kinder ist es diese Hütchen in die entsprechenden Reifen zu transportieren. Aber hinter jeder Farbe verbirgt sich eine andere Art und Weise des Transports. Zuerst einmal eine Farbe mit den Kindern üben. Dann die nächste Farbe...

  • Blaue Hütchen werden immer auf dem Kopf transportiert. Am besten ohne Festhalten und Herunterfallen.
  • Rote Hütchen werden im Schlusssprung transportiert. Dazu das Hütchen zwischen die Füße oder Knie klemmen und zum Reifen springen, ohne das Hütchen zu verlieren.
  • Gelbe Hütchen werden auf dem Fuß transportiert. Dazu das Hütchen auf die Zehenspitze legen und diese beim Laufen weit nach oben ziehen, also nur auf dem Hacken laufen. Oder wer es schafft, springt einbeinig zum Reifen.

Variationen

  • Wenn alle Hütchen einmal in alle Reifen transportiert wurden, können sie (am besten farbenweise nacheinander) wie eine Frisbee wieder in den Raum geworfen werden. Dann startet eine neue Transport-Runde. Doch können die Kinder ihre Farben selber wählen, die sie transportieren wollen. Aber weiterhin auf die zuvor geübte Art und Weise des Farbtransports achten.
  • Abstände zu den Reifen erhöhen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Es gibt 3 verschiedene Häfen. Das sind die Reifen. Und es gibt jede Menge kleine Schiffchen, die zu ihrem entsprechenden Hafen wollen. Also die gelben Schiffchen wollen in den gelben Hafen. Die roten Schiffchen in den roten Hafen... Ihr helft dabei. Aber Achtung! Jedes Schiff fährt anders zum Hafen. Zuerst die bringe wir die blauen Schiffchen zu ihrem Hafen. Diese werden immer auf dem Kopf transportiert. ...

Bitte beachte

  • Jedes Kind sollte mindestens ein Hütchen transportieren. Wenn die farbigen nicht ausreichen, können weiße "Joker" dazu genommen werden.
  • In der zweiten Runde, wenn die Kinder selbst ihre Reihenfolge der Hütchen wählen, auf die richtige Transportweise achten.

Materialliste

  • Hütchen in verschiedenen Farben (min. 1 Hütchen pro Kind)
  • Reifen (1 Reifen pro Hütchenfarbe)

 

 


Raupenpost

Beschreibung

Je nach Gruppenstärke Teams bilden. Die Kinder stehen hintereinander in einer Reihe. Das Kind vorne erhält einen Ball, den es mit nach oben gestreckten Armen, über den Kopf, nach hinten weitergibt, ohne sich umzudrehen. Der Ball wandert weiter von Kind zu Kind, dabei darf er den Boden nicht berühren! Ist der Ball beim letzten Kind angekommen, läuft dieses nach vorne und stellt sich an die erste Position der Reihe. Nun gibt es den Ball wieder nach hinten durch… Das geht so lange, bis eine definierte Strecke überwunden ist.

Variationen

  • Die Kinder reichen den Ball zwischen den Beinen durch.
  • Verschiedene Materialien statt des Balls nutzen (Reifen, Sandsäckchen, Medizinball...)

Mögliche Geschichte(n)

  1. Jedes Team ist eine Raupe. Ihr wollt zum Ziel dort drüben gelangen. Das geht nur zusammen und der Ball hilft dabei.

Bitte beachte

  • Wenn der Ball durch die gegrätschten Beine gereicht wird, darf er nicht den Boden berühren. Nicht rollen!

Materialliste

  • 1 Ball pro Team
  • 1 Zielmarkierung pro Team

 

 


Ballreise per Fuß

Beschreibung

Alle sitzen auf dem Boden, im Kreis. Dabei sollte nach hinten so viel Platz sein, dass sich jeder ohne Probleme nach hinten abstützen kann. Nun heben alle ihre Füße in die Luft. Die Hände dürfen als Hilfe zum Ausbalancieren aufgestützt werden, trotzdem sind bei diesem Spiel die Bauchmuskeln gefragt. Ziel ist es nun, den Ball nur mit den Füßen weiterzugeben.

Variationen

  • Einfacher ist ein Soft-Würfel.
  • Schwieriger sind kleine Bälle.
  • Mehrere Gegenstände zeitgleich in Umlauf bringen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Etwas Ruhiges zum Konzentrieren und Ausprobieren. Schaffen wir es den Ball/ Würfel einmal im Kreis mit den Füßen zu transportieren, ohne dass er herunterfällt?

Bitte beachte

  • nicht zu dicht setzen, damit jeder Platz für seine Beine links und rechts neben sich hat.

Materialliste

  • mindestens 1 Ball
  • ggf. Soft-Würfel
  • ggf. verschieden große Bälle

 

 


Ufo-Ball

Beschreibung

Die Kinder können sich in mehrere Gruppen aufteilen (5-7 Kinder pro Gruppe) und bilden stehend einen Kreis. Jede Gruppe, also pro Kreis, gibt es einen Ball. In der Mitte des Kreises steht ein Kind. Die Kinder, die den Kreis bilden, werfen sich den Ball hin und her. Das Kind in der Mitte versucht den Ball zu fangen. Ist dies der Fall, tauschen Fänger und der/die geworfen hat die Plätze - ein neues Kind steht in der Mitte und versucht wieder den Ball zu fangen, während geworfen wird.

Variationen

  • Ballgröße verändern - je kleiner der Ball, desto schwieriger wird es.
  • Statt eines Balls, einen Schaumstoff-Würfel nutzen.
  • Statt eines Balls, einen Luftballon oder Wasserball nutzen.

Mögliche Geschichte(n)

  1. Unbekanntes Flugobjekt (UFO) will gefangen werden. Wer schafft es?

Bitte beachte

  • Die Größe des Kreises den Fähigkeiten der Kinder und der Ballgröße anpassen.
  • Wenn ein Kind zu lange in der Mitte steht, helfen oder tauschen, bevor es den Spaß verliert.

Materialliste

  • 1 Ball pro Gruppe

 

 


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