In diesen Herbstferien können die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen am Käthe-Kollwitz-Gymnasium die Möglichkeiten des digitalen Lernens hautnah erleben. Im Digi-Camp in der ersten Ferienwoche (12.10.-16.10.) lernen die Schüler*innen täglich von 09:00 bis 12:30 Uhr, wie man Lernvideos aufbaut und mit dem iPad filmt und schneidet.

Das Digi-Camp findet in den Räumlichkeiten der Schule statt und wird durch die Schule finanziert. Es stehen 15 Plätze zur Verfügung, also schnell sein lohnt sich. Also melde dich jetzt an, wir freuen uns auf dich!

  • Angaben Schüler*in

  • Hier kannst du alles anmerken, was wir ansonsten noch wissen sollten.
  • Angaben Eltern

  • An diese Email senden wir die genauen Informationen zum Camp
  • Für kurzfristige Rückfragen hilft uns eine Kontaktnummer sehr.
  • Mit Absenden dieser Anmeldung räume ich den Veranstaltern das unentgeltliche, übertragbare, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht ein, die während der Events gewonnenen Fotos, Bilder meines Kindes im Medium Facebook, der Webseite www.schlaufuchs-berlin.de oder für Promotion-, Werbezwecke ausschließlich im Zusammenhang der Projekte von Schlaufuchs Berlin ganz oder in Teilen zu verwenden. Ein Widerspruch ist jederzeit möglich!

Herbstcamp am Otto-Nagel-Gymnasium 2021

uch dieses Jahr findet wieder das Herbstcamp in den Herbstferien am Otto-Nagel-Gymnasium statt. Vom 12.10 bis 14.10.2020 jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr können die Schüler*innen die Kurse Mathe, Deutsch, Englisch, Spanisch und NaWi, und ein Freizeitangebot besuchen. Den genauen Stundenplan versenden wir nach der Anmeldung per Mail.
Das Camp wird durch die Eltern über den freiwilligen Beitrag finanziert.

Die Anmeldung zur Sommerschule für die Klassenstufen 8 bis 10 erfolgt über die Schule.

Zur Anmeldung

Was wäre, wenn die Schulen nicht mehr öffneten…

Es ist Ende März und wir befinden uns in der letzten Woche vor den Osterferien. Die Schulschließungen wurden bisher „nur“ bis zum Ende der Osterferien beschlossen. Danach könnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Aber was ist eigentlich, wenn das nicht passieren wird? Wie sollten sich Schulen für diesen Fall vorbereiten und was bedeutet das für Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern?

Sommerferien – eigentlich war das immer ein Wort, das Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern gern gehört haben. Aber was wird passieren, wenn die Sommerferien schon unfreiwillig im März eingeläutet werden müssen? Dieser Fall ist zwar noch nicht eingetreten, und man weiß auch nicht, ob es dazu kommen wird – die aktuellen Entwicklungen lassen ihn aber möglich erscheinen.

Trotz der Schulschließungen sollen die Schüler*innen bis jetzt einfach weiter zu Hause lernen. Doch was heißt eigentlich „zu Hause lernen“? Die Antwort sieht leider für viele Schüler*innen sehr unterschiedlich aus.

Von Arbeitsblatt bis Videokonferenz

Was Schulen unter Unterricht in Zeiten von Schulschließungen verstehen, deckt in der Praxis ein sehr breites Spektrum ab. Während die einen am letzten Schultag noch hastig ein paar Arbeitsblätter kopierten, damit die Schüler*innen genügend Übungsmaterial haben, sammelten andere die E-Mail-Adressen der Schüler*innen und Eltern ein, um Aufgaben und Übungsmaterialien online versenden zu können. Manch eine Schule nutzt Cloudlösungen (Dropbox, Google Drive, HPI-Schulcloud, Lernraum Berlin etc.), um Aufgaben auszuteilen und wieder einzusammeln. Aber ist das wirklich (digitaler) Unterricht? Wohl eher nicht…

Dann gibt es Lehrer*innen, die ambitioniert Videokonferenzen initiieren und eine Struktur aufbauen, die über Chat oder Sprachanrufe Austausch mit ihren Schüler*innen ermöglicht. Diese Bemühungen funktionieren teils gut. Manche Schüler*innen sind allerdings aufgrund ihrer technischen Ausstattung nicht für diese Art von Austausch vorbereitet oder befinden sich eher im Ferienmodus. Richtig glücklich scheint irgendwie keiner mit der Situation zu sein. Also, was tun?

Drei Schritte zum digitalen Unterricht

Aus unserer Erfahrung müssen drei Themenbereiche bedacht und in drei Schritten vorbereitet werden, um digitalen Unterricht zu ermöglichen. Wird einer dieser Themenbereiche vernachlässigt, bricht der geplante digitale Unterricht (zumindest für einige) wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

1. Synchrone Kommunikation und digitale Lerninhalte

Unterricht benötigt Interaktion. Nicht immer und ständig, aber Lernen ist und bleibt ein sozialer und emotionaler Prozess, daran ändern auch geschlossene Schulen nichts. Lehrer*innen müssen daher in die Lage versetzt werden, über ein synchrones Kommunikationsmedium mit Schüler*innen in Kontakt zu treten. Diese Art der Kommunikation unterschiedet sich natürlich vom normalen Schulbetrieb. Selbst über gut laufende Videokonferenzen gehen Sinneswahrnehmungen verloren. Es können nicht mehr so viele Schüler*innen auf einmal eingebunden werden. Die Kommunikation muss intensiver geführt werden, in kleineren Gruppen. Aber das ist möglich. Auch im normalen Unterricht gibt es nicht nur Kommunikationsphasen, sondern auch Input-, Arbeits- und Übungsphasen, in denen direkte Kommunikation nicht nur unnötig, sondern manchmal eher hinderlich ist. An dieser Stelle kommt das zweite Standbein des digitalen Unterrichts ins Spiel: die digitalen Lerninhalte.
Es gibt gute Möglichkeiten, Lernvideos oder interaktive Übungen ohne großen Aufwand in den Unterricht einzubinden: Sofatutor, Kappiert.de, Anton, Simple Club, Quizlet, Alfons etc. bieten digital eine Menge Material, um die Input-, Arbeits- und Übungsphasen für Schüler*innen so zu gestalten, dass sie selbstständig lernen und üben können. Die Rückmeldung des Lernerfolgs an die Schüler*innen oder Lehrer*innen und Eltern ist sogar leichter möglich als im regulären Schulbetrieb. Das schafft Raum, um die synchrone Kommunikation intensiver zu betreiben und Schüler*innen individueller zu betreuen.

2. Schulweite Struktur und Organisation

Ambitionierte Lehrer*innen arbeiten bereits wie beschrieben. Und doch klappt es nicht immer: Schüler*innen machen die Aufgaben gar nicht oder nur mit dem geringsten Aufwand oder erscheinen einfach nicht zur Unterrichtsstunde, die über Videokonferenz abgehalten werden soll. Woran liegt das? In diesen Fällen fehlt eine klare Struktur, die für alle Schüler*innen einer Schule verbindlich gilt. Schüler*innen können den regulären Schulunterricht auch verweigern oder einfach nicht zur Schule erscheinen. Allerdings kommt der Großteil von ihnen zur Schule und nimmt an der gut einstudierten Choreografie namens Schulalltag teil. Warum sollte es digital anders funktionieren? Auch der digitale Unterricht braucht eine schulweite Choreografie. Diese könnte so aussehen, dass alle Schüler*innen dazu verpflichtet sind, an den Kommunikationsphasen mit ihren Lehrer*innen teilzunehmen. Diese Phasen werden den Schüler*innen klar mitgeteilt und ihr Fehlen wird an die Schule und die Eltern gemeldet. Zudem sind die Übungen und Aufgaben, die durch die Lehrer*innen gestellt werden, nicht optional, sondern stellen wie im regulären Schulleben auch eine durch Schüler*innen zu erbringende Leistung dar. Dafür müssen Lehrer*innen natürlich in den Kommunikationsphasen empathisch erfassen, ob die Aufgaben und die damit gestellten Anforderungen realistisch zu erfüllen sind. Auch das kann von Schüler*in zu Schüler*in unterschiedlich sein, aber das ist nicht unbedingt pädagogisches Neuland.

3. Technische Möglichkeiten der Schüler*innen erfassen und Maßnahmen ergreifen

Dieser Schritt ist wahrscheinlich der aufwendigste, da die technische Ausstattung der Schüler*innen auch im Jahr 2020 extrem heterogen ist. Ein digitales Endgerät gehört noch nicht zur Standardausstattung von Schüler*innen. Es muss für jeden Schüler und für jede Schülerin erfasst werden, welche Art der synchronen Kommunikation und welche Art der Arbeitserbringung durch die technischen Voraussetzungen möglich sind. Aufwendig? Ja, natürlich, aber auch notwendig. Es darf keine Ausrede dafür sein, Schüler*innen vom Unterrichtsgeschehen abzuhängen und allein zu lassen. Die meisten Schüler*innen bringen ausreichende digitale Möglichkeiten mit. Fast alle Haushalte verfügen über digitale Endgeräte und eine Internetverbindung. Wenn technische Voraussetzungen fehlen, gibt es Möglichkeiten des Ausgleichs. Geräte können vermietet, geleased, geborgt oder sogar angeschafft werden. Letzteres ist nicht nötig, wenn man die in diesen Tagen oft bemühte Solidarität in der Gesellschaft auch im Bereich der Hardware übt. Viele Haushalte haben ungenutzte Endgeräte, während andere diese Endgeräte vermissen. Einen Austausch könnten Schulen innerhalb der Klassen oder über die Schulleitungen initiieren. Hat man erfasst, wie viele Geräte darüber hinaus benötigt werden, kann für diesen Bedarf über den Schulträger, Senat oder andere Strukturen (wie lokale Unternehmen) nach Lösungen gesucht werden. Und wenn am Ende die Erkenntnis steht, dass bei manchen Schülerinnen nur ein regelmäßiges Telefonat einen realistischen Austausch ermöglicht, dann ist auch das eine Möglichkeit, Beziehungsarbeit zu leisten und für Schülerinnen da zu sein.

Anpacken ist gefragt!

Ja, es ist viel Arbeit, diese drei Schritte ernsthaft zu durchlaufen. Doch es ist die Pflicht jeder Schule, sich nach bestem Wissen und im Rahmen der lokalen Möglichkeiten auf den Weg zu machen. Zudem mangelt es nicht an Hilfeangeboten. Auch wir stehen jeder Schule und allen Lehrer*innen mit Rat und Tat zur Seite.

Natürlich weiß niemand, ob das Szenario der Schulschließungen bis zu den Sommerferien überhaupt eintritt. Aber man sollte darauf vorbereitet sein. Noch ist Zeit, um Vorbereitungen und Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Und selbst wenn die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen sollten, werden sich dank der angestellten Überlegungen und Vorkehrungen auch neue Möglichkeiten für den regulären Schulbetrieb ergeben.

Daher der Appell an alle Schulen: Werden Sie aktiv, und zwar jetzt, denn noch kann man sich vorbereiten! Schulen, die jetzt nicht anpacken, lassen wissentlich oder unwissentlich ihre Schüler*innen, ambitionierten Lehrer*innen und Eltern im Stich. Schulen, die jetzt aktiv handeln, sind lern- und anpassungsfähige Lebensräume, die Schüler*innen ein eindrückliches Beispiel dafür geben, wie man mit Krisen und Herausforderungen umgehen kann.

Alexander Möller

Alexander Möller

Geschäftsführer Schlaufuchs Berlin e.V.

Motto: „Das, was wir sagen, ist, was wir sein wollen. Das, was wir liefern, ist, was wir wirklich sind.“ – Boris Grundl

Lernstudio für alle Schüler*innen geöffnet

Nachdem wir unser Online-Lernstudio mit wenigen Schulen erfolgreich getestet haben, möchten wir nun allen Schüler*innen die Unterstützung beim Lernen und Erledigen der Schulaufgaben anbieten. Alle können nun montags bis freitags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr in unser Online-Lernstudio kommen, egal welche Schule, egal welches Fach, egal welche Klassenstufe. Wir freuen uns auf euch!

Was ist das Lernstudio?

Das Lernstudio ist ein Ort, an dem du Unterstützung bei Haus- und Schulaufgaben bekommen kannst. Egal, welche Fragen du zum Schulstoff hast, unsere Schlaufüchse helfen dir dabei. Dazu wirst du in einen digitalen Raum entsprechend deines Fachs gebracht, in dem du deine Fragen hast. Dort wartet dann ein Schlaufuchs auf dich und hilft dir bei deinen Fragen.

Fragen zu zusätzlichen Online-Angeboten

Auch in Zeiten von Schulschließungen können und wollen Schüler*innen lernen. Das wollen wir durch geeignete Online-Lösungen möglich machen. Grundsätzlich bieten wir für alle Klassenstufen und Fächer Kurse auf Anfrage an. Insbesondere für die bevorstehenden MSA- und Abitur-Prüfungen wollen wir geeignete Lösungen finden. Die Gruppengröße sollte dabei 10 Teilnehmer*innen nicht übersteigen. Wir empfehlen, dass sich kleine Gruppen schon beim Stellen der Anfrage zusammengefunden haben. Bei Einzelanfragen versuchen wir, die Schüler*in/den Schüler möglichst passend in einen unserer bestehenden Kurse einzuordnen.

Da momentan die Ereignisse sehr dynamisch sind, können wir noch keinen konkreten Stundenplan für die Kurse veröffentlichen. Sobald etwas mehr Ruhe in die Situation gekommen ist, veröffentlichen wir auch einen konkreten Kursplan, um mehr Transparenz zu schaffen. Bis dahin probieren wir die eingehenden Anfragen entsprechend der Bedarfe umzusetzen.

Fragen zu bestehenden Angeboten an den Schulen

Durch die Schulschießungen seit dem 17.03.2020 können wir unsere Angebote an den Schulen bis auf Weiteres nicht wie gewohnt ausüben. Das heißt aber nicht, dass wir alle Angebote ausfallen lassen. In Absprache mit unseren Partnerschulen finden unsere Angebote online statt. Die wichtigsten Fragen zu unseren bestehenden Angeboten versuchen wir hier zu beantworten. Falls Sie darüber hinaus Fragen haben, kontaktieren Sie uns gern.

Online-Angebote anfragen

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    Beschreiben Sie kurz, welche Fächer, Themen oder Klassenstufen unser Onlinekurs umreißen sollte, dann können wir sie einfacher in ein Angebot einordnen.

Als Schlaufüchse sind wir seit 2011 ein aktiver Bestandteil der Bildungslandschaft in Berlin. Über unsere Tätigkeit und tägliche Arbeit in und mit Schulen, bekommen wir viele Eindrücke über Bildung, Schule, das Lehren und Lernen und vieles mehr. Mit unserem Schlaufuchs Blog wollen wir nun einige Themen ausführlicher beleuchten und somit IST-Zustände aus der Praxis darstellen, Informationen bereitstellen und zum Denken und Diskutieren anregen.

Derzeit scheint insbesondere im Bereich Schule und Bildung aber auch in der gesamten Gesellschaft vieles im Wandel zu sein. Das bietet gleichermaßen Raum wie die Notwendigkeit für Veränderung. Wir sind gern Teil einer Veränderung, die Schüler*innen auf ihrem Weg hilft, individuelle Potentiale zu entdecken und zu entfalten und somit vorbereitet in das weitere Leben zu gehen.

Neben unserem kostenfreien öffentlichen Lernstudio bieten wir auch regelmäßige Events für Kinder im Wohnfühltreff an. Für das Jahr 2020 planen wir die folgenden Events:

  • Osterbasteln mit den Schlaufüchsen, 31.04.2020, 15:30 bis 18:00
  • Einschulungsfest, 18.08.2020, 15:30 bis 18:00 Uhr
  • Halloween-Schminken, 31.10.2020, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Im Rahmen einer Mieter*innenbefragung 2019 sammelte die Wohnungsbaugenossenschaft für jede Rückmeldung 1,00 € für einen gemeinnützigen Zweck. In diesem Jahr kamen die Spenden unserem Verein Schlaufuchs Berlin e.V. zugute. Was der Verein mit diesem Geld macht und wofür wir uns generell einsetzen, erfahren Sie hier.

Vielen Dank an die Wohnungsbaugenossenschaft Marzahner Tor für die tolle Zusammenarbeit!