Durch Willkommensklassen ist der Schulunterricht der geflüchteten Kinder geregelt. Wie es jedoch in den Ferien mit der Beschäftigung aussieht, ist meist den Kindern selbst überlassen. Durch die mangelnde Erfahrung und dem meist eingeschränkten Horizont an Möglichkeiten der Aktivitätsspielräume, bleiben die Schülerinnen und Schüler oftmals in ihren Notunterkünften und es herrscht eine drückende Langeweile.
In unseren Willkommenscamps, die auch in den Ferien terminiert sind, schaffen wir Kurse, bringen den Schülern weiter Kompetenzen in den Kernfächern bei und gehen mit ihnen auf Ausflüge. So haben wir im Willkommenscamp #1 am Barnim-Gymnasium am Vormittag einen Unterrichtsbetrieb geschaffen, der von einem breiten Nachmittagsangebot abgelöst wurde. Über Besuche in Kletterparks, Jugendclubs und dem Berliner Tierpark sind wir flexibel aufgestellt, wie die Interessen der Schülerinnen und Schüler.

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